Wer sich seine berufliche Zukunft in einer Kommune ausgemalt hat, der trifft damit nicht die schlechteste Wahl, denn es spricht Vieles dafür, im öffentlichen Dienst zu arbeiten. Die Berufsfelder sind vielfältig und bieten Aufgaben sowohl für Pädagogen als auch für Ingenieure. Die Kommune zeichnet sich als Arbeitgeber aus durch einen familienfreundlichen Ansatz, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, durch den Versuch, eine attraktive Form von Work-Life-Balance zu schaffen, und durch ein umfangreiches Angebot an Aus- und Weiterbildungen. Grund genug also, sich um einen Job in der Stadt zu bemühen. Was beispielsweise beim Einstellungstest Stadt Köln auf dem Prüfstand stehen könnte und welchen beruflichen Werdegang Sie dort einschlagen könnten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Einstellungstest Köln

Die unterschiedlichen Aufgabenbereiche in einer Kommune

Wer sich nicht so Recht vorstellen kann, welche interessanten Berufe es in einer Kommune geben könnte, der sollte zunächst einmal einen Blick auf die unterschiedlichen Ämter in der Kommunalverwaltung sowie die einzelnen kommunalen Unternehmen werfen, denn diese Recherche könnte so manche Überraschung bereit halten, wenn der eine oder andere Beruf lange Zeit gar nicht als kommunaler Beruf angesehen wurde. Die Liste der folgenden Ämter und kommunalen Unternehmen zeigt ansatzweise, wie breit die Range der Berufe in der Stadt ist.

  • Bei den Stadtwerken sind nahezu alle handwerklichen Berufe vertreten – vom Anlagenmechaniker über den Elektroniker bis zum Energieberater, Wasserversorgungstechniker und Solartechniker.
  • Beim Ordnungsamt sowie in den gängigen Sicherheitsberufen ist kompetentes Fachpersonal besonders wichtig. Hier arbeiten Berufsfeuerwehrleute, ausgebildete Rettungskräfte, Sachverständige, Einsatzleiter, Kraftfahrzeugprofis (Mechatroniker, Servicemechaniker, Technikermeister) und viele weitere.
  • Beim Veterinäramt werden Tierärzte angestellt.
  • Eventmanager und Touristikfachleute kümmern sich um die Vermarktung der Kommune als Touristenstandort.
  • Im Abwasserwerk sind Anlagenmechaniker, Abwassermeister (und -techniker), Abwassertechnikfachkräfte, Gewässerschutzbeauftrage, Kanalbauer (und -meister), Klärwärter, Rohrleitungsbauer, Umweltschutzassistenten und Wassermeister angestellt.
  • Im Bauamt, beim Denkmalschutz und bei Angelegenheiten, die den Verkehr in der Stadt betreffen, werden Baufachleute (Ingenieure, Techniker, Zeichner) ebenso benötigt wie Denkmalpfleger, Hoch- und Tiefbauingenieure, Bau- und Verkehrstechniker.
  • Im Bauhof sowie in der Forstverwaltung und in der Stadtreinigung sind Fortwirte, Gärtner, Ingenieure, Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Pflasterer, Straßenbauer sowie Straßenwärter tätig.
  • Im Bereich der Verkehrsbetriebe ist Bedarf an Bus- und Berufskraftfahrern.
  • Im Bereich Kinderbetreuung und -bildung werden regelmäßig Erzieher, Kinderpfleger sowie Heilerziehungspädagogen gesucht, die sich auch um Kinder kümmern können, die einen speziellen Förderbedarf haben.
  • Im Bereich Kultur finden Kulturwissenschaftler, Museumsfachkräfte, Pädagogen sowie Techniker, die ihr Hauptaugenmerk auf die Veranstaltungstechnik gerichtet haben, eine Anstellung.
  • Im Bereich Soziale Hilfen werden Erziehungs- und Jugendberater ebenso beschäftigt wie Suchtberater, Streetworker und Sozialpädagogen.
  • Im Facility- und Immobilienmanagement sind Fachkräfte für die Gebäudebewirtschaftung, Gebäudetechniker und Gebäudewirte ebenso gefragt wie Hausmeister und Hauswarte.
  • Im IT- und EDV-Bereich sind Datenschutzbeauftragte sehr gefragt, die mit den unterschiedlichsten IT-Ausbildungen im Gepäck eine Bewerbung absenden können. EDV-Fachleute und IT-Administratoren finden in der Kommune ebenso eine Anstellung wie Programmierer und Techniker.
  • Im Planungsamt sind Stellen durch Geografen und Geologen zu besetzen. Auch Landschaftsarchitekten und Stadtplaner gelten hier als gefragte Fachkräfte.
  • Im Rechtsamt arbeiten Juristen und Anwälte.
  • Im Sportamt bringen Sportfachleute und Sportpädagogen ihr Fachwissen ein.
  • In der Bücherei und im städtischen Archiv finden Bibliothekare, Literaturwissenschaftler und Archivare ihren Dienstplatz.
  • In der Kämmerei, dem Rechnungsprüfungsamt sowie in den Abteilungen Controlling und Finanzen arbeiten Controller, Finanzbuchhalter und Rechnungsprüfer.
  • In der Pressestelle arbeiten Journalisten, Redakteure und Pressesprecher.
  • In der Verwaltung sind zentrale Dienste wie etwa Einkauf und Personalwesen mit entsprechendem Fachpersonal zu besetzen.
  • In kommunal betriebenen Krankenhäusern und Kliniken, aber auch im Gesundheitsamt finden Ärzte und Fachärzte, Arzthelfer, Gesundheits- und Krankenpfleger und weitere medizinische Berufe eine Anstellung.
  • Mitarbeiter im Amt für Abfall und Umwelt haben nicht selten eine Ausbildung als Immissionsschutzbeauftragter, als Natur- und Landschaftspfleger, als Abfalltechniker oder als Umweltwissenschaftler.
  • Wird eine kommunale Badeanstalt in Form eines Hallen- oder Freibades betrieben, sind dort Bademeister und -wärter, Fachangestellte für Bäderbetriebe und Rettungsschwimmer angestellt.

Wer nach den grundsätzlichen Zugangsoptionen zu einer Stelle bei der Stadt fragt, der wird zur Antwort bekommen, eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte oder eine Beamtenausbildung sind häufig Grundvoraussetzung, um den sprichwörtlichen Fuß in die Tür der Wunsch-Kommune zu bekommen.

Eine Bewerbung in der Stadt Köln steht an? Diese Fragen sollten Sie im Einstellungstest Stadt Köln beantworten können.

  1. Auf welcher Stelle steht die Stadt Köln im deutschlandweiten Größenvergleich? (Antwort: Köln ist die bevölkerungsreichste Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Sie gilt aktuell als viertgrößte Kommune Deutschlands.)
  2. Was wird als „Kölner Klüngel“ bezeichnet? (Antwort: „Kölner Klüngel“ bezeichnet die enge Verquickung von Wirtschaft, Kultur und Politik in der Stadt. Das liegt mitunter in der Geschichte begründet. Köln war lange eine freie Reichsstadt, die vornehmlich katholisch geprägt war. Doch der Gegensatz von Kirche und Bürgertum hat Spuren hinterlassen – und zwar in ganz unterschiedlichen Interessengruppen, die neben der Politik entstanden sind und nun eng in diese verwoben sind.)
  3. Wie sieht das Wappen der Stadt aus? (Antwort: Ein zweiköpfiger Reichsadler ist das Hauptmotiv des Kölner Stadtwappens. Dieser hält Zepter und Schwert in Händen und soll daran erinnern, dass Köln seit 1475 als freie Reichsstadt auftritt. Die zwei Köpfe sind dadurch zu erklären, dass der Kaiser auch deutsch-römischer Kaiser (quasi in Personalunion) war. Die Farben Weiß und Rot sollen an den Stellenwert als älteste Hansestadt Deutschlands erinnern. Die drei Kronen fungieren als Hoheitszeichen der Stadt und erinnern an die Heiligen Drei Könige.)
  4. Was wird in Köln als „fünfte Jahreszeit“ zelebriert? (Antwort: Der Kölner Karneval, der pünktlich am 11.11. um 11.11 Uhr beginnt. Nach dem Auftakt ist erst einmal Ruhe, bis dann von Neujahr bis zum Aschermittwoch turbulent gefeiert wird.)
  5. Wie lautet die korrekte Bezeichnung des Kölner Doms? (Antwort: Der Kölner Dom trägt den offiziellen Namen „Hohe Domkirche St. Petrus“. Seit 1996 ist der Kölner Dom als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet.)

Für den Einstellungstest Stadt Köln trainieren und bestehen

Wer sich in der Stadt Köln bewirbt, der hat zwei Möglichkeiten, sich auf den Einstellungstest Stadt Köln vorzubereiten: Entweder mit dem Einstellungstest für alle Berufe oder alternativ mit dem Einstellungstest, der direkt zum gewünschten Beruf passt. Grundsätzlich gilt, dass bei den hier zum Verkauf angebotenen Einstellungstests die häufigsten Fragen aus allen Bundesländern zusammengestellt wurden. Wer indes explizit die Stadt Köln als Arbeitgeber im Visier hat, sollte seine Kenntnisse der Stadt Köln noch einmal neu auflegen.