
Ein solides Erinnerungsvermögen ist in jedem Beruf gefragt.
In einem Einstellungstest erwarten Sie Fragen und Aufgaben aus verschiedenen Bereichen. Deutsch, Mathematik und Allgemeinwissen gehören genauso dazu wie Logik und Konzentrationsvermögen. Aber auch Ihre Merkfähigkeit wird im Einstellungstest geprüft. Warum das so ist und welche Testaufgaben dazu eingesetzt werden, erfahren Sie jetzt!
Einstellungstest Merkfähigkeit
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Wenn Sie im Berufsalltag Aufgaben erledigen, verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick und entscheiden auf dieser Basis über die notwendigen Maßnahmen. Allerdings berücksichtigen Sie dabei auch festgelegte Abläufe oder relevante Richtlinien und Vorschriften. Sie rufen also Ihr vorhandenes Wissen ab und übertragen es auf die aktuelle Situation.
Aber genauso wichtig ist, dass Sie sich Dinge merken. Müssen Sie ständig nachfragen oder jede Kleinigkeit nachlesen, kommen Sie nicht vorwärts. Außerdem wirkt es unkonzentriert und unprofessionell, wenn der Eindruck entsteht, dass Sie keine Informationen abspeichern können. Lassen Sie sich ablenken, spricht das nicht unbedingt für Ihre Belastbarkeit.
Wie prüft der Einstellungstest die Merkfähigkeit?
Welche und wie viele Aufgaben zur Merkfähigkeit im Einstellungstest vorkommen, ist verschieden. Denn zum einen gestaltet jeder Arbeitgeber sein Testverfahren individuell und zum anderen richten sich die inhaltlichen Schwerpunkte des Tests nach dem Beruf. Trotzdem gibt es bestimmte Aufgabenarten, die in Testverfahren regelmäßig eingesetzt werden, um Ihr Erinnerungsvermögen zu überprüfen.
Zahlen und Wörter einprägen
Diese Aufgabengruppe zielt auf Ihr Kurzzeitgedächtnis ab. Bei Testfragen mit Zahlen wird eine Liste mit verschiedenen Ziffern oder Zahlenpaaren eingeblendet, die Sie sich innerhalb eines bestimmten Zeitfensters einprägen sollen. Ist das Zeitfenster abgelaufen, verschwindet die Liste vom Bildschirm. Ihre Aufgabe ist nun, möglichst viele Zahlen aus der Liste aufzuzählen. Eine Abwandlung kann darin bestehen, dass eine neue Liste erscheint, in der Sie die Zahlen wiederfinden und markieren sollen, die in der ersten Liste vorkamen.
Testfragen mit Wörtern funktionieren genauso. Auch hier sollen Sie sich eine Liste mit Begriffen einprägen und diese Wörter wiedergeben oder in einer zweiten Liste erkennen. Möglich ist aber auch, dass Ihnen Fragen zu der Liste gestellt werden. So zum Beispiel, wie viele Wörter eine Tierart beschrieben haben oder welche Wörter einen bestimmten Anfangsbuchstaben hatten.
Figuren merken
Aufgaben aus dieser Gruppe sehen vor, dass Sie visuelle Inhalte erfassen. Dafür sehen Sie ein Feld mit verschiedenen Figuren oder Symbolen vor sich. Oft handelt es sich um einfache geometrische Formen, die zusätzlich mit Zahlen, Buchstaben oder anderen Symbolen beschriftet sein können.
Nach einer vorgegebenen Einprägezeit lösen Sie Aufgaben zu dem Feld. Dabei ist möglich, dass das Feld noch einmal eingeblendet wird und Sie fehlende Beschriftungen einfügen oder Fehler finden sollen. Eine andere Möglichkeit ist, dass Sie angeben sollen, wo sich eine Figur befand oder wie sie gekennzeichnet war.
Textinhalte wiedergeben
Ob Geschäftsbriefe, Aufträge, Protokolle, Anweisungen oder Vorschriften: Im Beruf haben Sie regelmäßig mit verschiedenen Schriftstücken und mündlichen Informationen zu tun. Diese Sachverhalte müssen Sie erfassen, verstehen und anwenden. Einige Testfragen können an dieser Stelle ansetzen.
Dazu erhalten Sie einen Text, den Sie aufmerksam durchlesen und sich wichtige Angaben daraus merken sollen. Anschließend lösen Sie Aufgaben zum Text, die verschieden gestaltet sein können:
- Sie sollen die Kernaussagen des Textes in eigenen Worten zusammenfassen.
- Ihnen werden Fragen zu den Inhalten des Textes gestellt, entweder als Auswahlfragen mit vorgegebenen Lösungsvorschlägen oder als offene Fragen.
- Es werden Aussagen genannt und Sie sollen entscheiden, ob diese Aussagen so im Text standen oder ob sie falsch sind.
Steckbriefe zitieren
Um Ihre Merkfähigkeit zu testen, werden im Einstellungstest oft Aufgaben mit fiktiven Steckbriefen oder Lebensläufen eingesetzt. Dabei erhalten Sie verschiedene Angaben zu Personen, neben einem Foto zum Beispiel den Vor- und Nachnamen, die Adresse, das Geburtsdatum, den Beruf und den Familienstand. Die Steckbriefe können tabellenartig mit Stichworten gestaltet oder ausformulierte Lebensläufe sein.
Innerhalb weniger Minuten sollen Sie sich die Daten einprägen. Danach beantworten Sie Fragen zu den Personen.
Fotos oder Stadtpläne bearbeiten
Als Test für Ihr visuelles Gedächtnis können Aufgaben mit Fotos oder Stadtplänen vorkommen. Die Fotos zeigen Bilder mit alltäglichen Szenen. Innerhalb eines gewissen Zeitfensters sollen Sie sich das Bild einprägen. Im Anschluss werden Ihnen eine oder mehrere Fragen zum Bild gestellt. Dabei werden meistens kleine Details abgefragt, zum Beispiel wie viele Personen zu sehen waren, was auf einem Straßenschild stand oder welche Farbe ein bestimmter Gegenstand hatte.
Beim sogenannten Stadtplantest wiederum sehen Sie eine fiktive Straßenkarte mit Straßennamen und Gebäuden oder Einrichtungen. Für die Testaufgabe wird der Stadtplan leer eingeblendet und Sie müssen ihn beschriften. Daneben ist möglich, dass Ihnen Fragen gestellt werden, etwa in welcher Straße sich ein Gebäude befindet.
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Wie kann ich meine Merkfähigkeit für den Einstellungstest trainieren?
Bei den Aufgaben zur Merkfähigkeit im Einstellungstest geht es darum, ob Sie Inhalte erfassen und kurzfristig abspeichern können. Weil Sie sich dabei natürlich keine Notizen machen müssen, bleibt Ihnen letztlich nichts anderes übrig, als sich gut zu konzentrieren und die Informationen auf die Schnelle auswendig zu lernen.
Erschwerend kann noch dazukommen, dass die Aufgaben unterbrochen sind. Sie prägen sich also erst eine Liste oder ein Bild ein, beantworten dann Testfragen aus einem anderen Bereich und sollen danach die Inhalte wiedergeben, die Sie sich gemerkt hatten. In manchen Einstellungstests taucht auch irgendwann später eine Merkaufgabe noch einmal auf, die Sie bereits bearbeitet hatten.
Das mag gemein sein, kommt im Berufsalltag aber auch vor. Denn manchmal werden Sie bei einer Arbeit unterbrochen oder kümmern sich um eine Angelegenheit, mit der Sie in ähnlicher Form schon beschäftigt waren. Dann sollten Sie in der Lage sein, zumindest grundlegende Informationen abzurufen. Andernfalls müssten Sie jedes Mal komplett von vorne beginnen.
Ihr Erinnerungsvermögen können Sie mit einer gezielten Vorbereitung aber effektiv trainieren und verbessern. Schauen Sie sich dazu verschiedene Merktechniken an und probieren Sie aus, ob Ihnen eine Methode davon weiterhilft. Daneben können Sie Spiele wie „Memory“ oder „Ich packe meinen Koffer“ spielen und mit Wimmel- oder Fehlersuchbildern an Ihrer Beobachtungsgabe feilen.
Durch solche Übungsaufgaben und Mustertests lernen Sie die verschiedenen Aufgabenarten kennen. Sie bekommen einen Eindruck, wie die Fragen im Test aussehen und worauf es beim Lösen ankommt. Außerdem können Sie sich eine Strategie zurechtlegen, mit der Sie arbeiten können.
Sie werden feststellen, dass Sie Inhalte immer besser, schneller und sicherer abspeichern und abrufen können, je mehr Sie geübt haben. Das wird Ihnen nicht nur im Einstellungstest helfen, sondern generell im Beruf und im Alltag zugutekommen.
Beispielaufgaben zur Merkfähigkeit im Einstellungstest
Aufgabe 1
Sie haben drei Minuten Zeit, um sich die Begriffe in der Tabelle einzuprägen.
| Stadt | Land | Name | Beruf | Pflanze |
| Berlin | Italien | Manuela | Feuerwehrmann | Tulpe |
| Kopenhagen | Belgien | Simon | Kfz-Mechatroniker | Tanne |
| Wien | Spanien | Nils | Mediengestalter | Rose |
| Lissabon | Schweden | Ilona | Polizist | Eiche |
| Paris | Polen | Marion | Verkäuferin | Nelke |
1. Wie viele Frauennamen standen in der Tabelle?
2. Wie hießen die beiden Bäume?
3. Welche Länder mit dem Anfangsbuchstaben „S“ waren enthalten?
4. Stand in der Tabelle eine spanische Stadt?
5. Welcher Beruf war als letzter genannt?
Aufgabe 2
„Unser Team, das sind
– das Architektenpaar Monika und Manfred Baumeister, beide Jahrgang 1969 und seit Studienzeiten zusammen
– die beiden technischen Zeichner Markus Sturm (54) und Frank Hammer (46)
– der Zimmermann Felix Braun, Jahrgang 1975
– die Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement Melanie Schäfer (17)
– Sekretärin und gute Seele des Büros Christine Lorenz, Jahrgang 1979“
Prägen Sie sich die Daten innerhalb von drei Minuten ein!
1. Wann sind die beiden Architekten geboren?
2. Wie viele Männer gehören zum Team?
3. Wie alt ist die Auszubildende?
4. Wie heißt die gute Seele des Büros?
5. Welche Funktion hat Felix Braun?
Lösungen
Aufgabe 1:
1. 2, nämlich Manuela, Ilona und Marion.
2. Tanne und Eiche
3. Spanien und Schweden
4. nein
5. Verkäuferin
Aufgabe 2:
1. 1969
2. 4, nämlich der Architekt, die beiden technischen Zeichner und der Zimmermann
3. 17
4. Christine Lorenz
5. Zimmermann
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Deutsch im Einstellungstest
Allgemeinbildungstest

