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DiagrammanalyseDer Traumjob ist in Aussicht und Sie haben Ihre Bewerbung fertig. Jetzt warten Sie auf die Rückmeldung und die Einladung zum Einstellungstest. Sie haben sich bereits gut informiert, dennoch macht Sie der Aufgabentyp „Diagrammanalyse“ nervös. Seit Ihrer Schulzeit sind Sie nicht mehr damit konfrontiert worden und Ihnen ist nicht klar, worauf Sie dabei achten müssen.

Wenn Sie diesen Beitrag gelesen haben, dann wissen Sie, wie eine solche Analyse ablaufen muss. Sie bekommen ein Verständnis darüber, wie unterschiedliche Diagramm-Typen betrachtet und interpretiert werden müssen und können sich mit dem Trainingsmodul optimal auf Ihre Prüfung vorbereiten.

Lesen Sie, welche Diagramme es gibt, wie sie analysiert werden und auf welche Besonderheiten dabei zu achten ist.

Das Diagramm

Mit einem Diagramm ist es möglich, einen oder mehrere Sachverhalte übersichtlich darzustellen. Es ist eine Abbildung unterschiedlicher Werte, die vorher gesammelt wurden. So kann es zum Beispiel dafür verwendet werden, bestimmte Entwicklungen – wie die Bevölkerungsentwicklung – aufzuzeigen. Es ist auch möglich, verschiedene Informationen im Vergleich abzubilden. Wo ein Text zu unübersichtlich wäre, um etwas zu beschreiben, verschafft ein solches Schaubild Abhilfe.

Die Diagrammtypen

Es gibt unterschiedliche Diagramm-Typen. Das bedeutet, dass es mehrere visuelle Möglichkeiten gibt, Aussagen oder Veränderungen oder andere Situationen bildlich darzustellen. Die am häufigsten verwendeten Formen sind im Folgenden aufgelistet.

Balkendiagramm

Das Balkendiagramm ist die horizontale Darstellung von Werten. Diese wird meist für die Veranschaulichung von Mengen verwendet.

Säulendiagramm

Beim Säulendiagramm verhält es sich ähnlich. Hier sind die Daten zwar vertikal, also senkrecht, angeordnet, doch ist die häufigste Verwendungsform ebenso das Abbilden einer bestimmten Größe oder Masse.

Liniendiagramm

Wenn Sie zeitliche Entwicklungen aufzeigen möchten, können Sie das am besten mit einem Liniendiagramm tun. Auch Abhängigkeiten können in diesem Typ gut gezeigt werden.

Kreisdiagramm

In einem Kreisdiagramm ist die Verteilung von Werten und die Darstellung von Anteilen an einer Gesamtmenge am besten zu verdeutlichen. Es wird auch Tortendiagramm genannt und ist visuell durch die unterschiedlichen „Tortenstücke“ sehr einprägsam und gut verständlich.

Diagrammanalyse: So geht’s

Eine Grafik auf den ersten Blick zu verstehen, ist gar nicht so einfach. In den meisten Fällen ist dies auch gar nicht möglich, da unterschiedliche Faktoren bei der Betrachtung mit berücksichtigt werden müssen. So spielt der Diagramm-Typ eine Rolle, die Beschriftung der einzelnen Achsen und der Balken oder Linien. Bei der Diagrammanalyse geht es darum, Informationen aus diesem zu entnehmen und zu deuten.

Wie Sie nun dazu kommen, ein Diagramm zu analysieren und zu verstehen, können Sie den folgenden neun Schritten entnehmen.

1. Diagramm-Typ

Wie schon angedeutet wurde, ist als erstes wichtig, den Typ zu kennen. Denn die unterschiedlichen Darstellungsformen werden auch für verschiedene Zwecke gebraucht. Wenn es sich um ein Kreisdiagramm handelt, können Sie vielleicht schon daraus schließen, dass es sich um die Veranschaulichung einer Verteilung handeln muss.

2. Aktualität

Wie aktuell sind die Daten? Handelt es sich um Informationen aus dem letzten Jahrhundert oder geht es um etwas gegenwärtiges? Prüfen Sie das, indem Sie sich alles ganz genau ansehen. Meist werden Jahreszahlen angegeben, damit der Betrachter weiß, von wann die Werte sind.

3. Werte

Schauen Sie, um welche Werte es sich handelt. Aus welchem Bereich kommen sie? Sind es zum Beispiel prozentuale Anteile an einer Gesamtmenge oder handelt es sich um genaue Zahlen? Fragen Sie sich auch, was diese Daten aussagen wollen. Geht es um eine Gegenüberstellung oder um einen zeitlichen Verlauf?

4. Farben

Oft werden unterschiedliche Farben oder auch Muster verwendet, um Werte voneinander unterscheidbar zu machen. Halten Sie danach Ausschau und überlegen Sie sich, was welche Farbe oder Kennzeichnung zu bedeuten haben kann. Vielleicht geht es um verschiedene Sachverhalte. Wenn dem so ist, können Sie noch besser verstehen, um welche Daten es sich handelt und was sie auszeichnet.

5. Beschriftungen

Wie sind die Säulen, Achsen oder Stücke beschriftet? Eine Legende kann Ihnen ebenso helfen, die Bezeichnungen der einzelnen Elemente herauszufinden und zu verstehen. Machen Sie sich Notizen und werden Sie sich klar darüber, was diese Beschriftungen bedeuten.

6. Quellen

Ebenso Aufschluss über ein Diagramm geben die Quellen, die für die Erstellung genutzt wurden. Schauen Sie, welche Nachweise angegeben sind. Handelt es sich um eine seriöse Quelle, dann können Sie zum Beispiel anders mit den Werten umgehen, als wenn ein Schüler für ein Referat ein paar Daten aufbereitet hat.

7. Das Wichtigste zuerst

Gibt es Höhe- oder Tiefpunkte, Schnittstellen oder Wendepunkte? Diese Dinge fallen meist als erstes ins Auge und sollten mit Sorgfalt behandelt werden. Schauen Sie auch, ob sich ein gewisser Trend abzeichnet. Handelt es sich beispielsweise um Verkaufszahlen aus unterschiedlichen Jahreszeiten, kann ein Verlauf zeigen, ob es im Winter üblicherweise zu mehr Verkäufen kommt als im Sommer.

8. Was fällt auf

Wenn Sie alle diese Schritte durchlaufen haben, können Sie nach Auffälligkeiten oder Gemeinsamkeiten zwischen den Werten suchen. Vielleicht können Sie schon eine Feststellung in Bezug auf die Verteilung in einem Kreisdiagramm machen. Wenn Sie ein Liniendiagramm analysiert haben, konnten Sie womöglich Übereinstimmungen feststellen oder Unterschiede bemerken. Wichtig ist, dass Sie in diesem Schritt alles, was Sie zuvor analysiert haben, mit einbeziehen.

9. Thema bzw. Kernaussage

Mit diesen Analysen sollten Sie am Ende zu einer Kernaussage kommen können. Das bedeutet, dass Sie Ihre Beobachtungen und Feststellungen in einem oder wenigen Sätzen zusammenfassen und erklären, was das Thema des Ganzen ist und zu welcher Hypothese Sie gekommen sind. Im Grunde geht es immer darum, dass Sie das Schaubild interpretieren und Hypothesen aufstellen. Um dann zu einer Schlussfolgerung zu kommen, müssten diese in einem Experiment nachgewiesen werden.

Der Einstellungstest

In einem Eignungstest ist es üblich, dass Sie Diagramme analysieren. Dazu zählt das Lesen, Beschreibung, Interpretieren und Auswerten des Schaubilds. Nicht nur in Auswahlverfahren für kaufmännische Berufe sind diese Aufgaben an der Tagesordnung. Auch in anderen Berufszweigen wie der Polizei oder dem Zoll kommen sie vor.

Fähigkeiten, die von Ihnen durch solche Aufgabenstellungen besonders geprüft werden, sind:

Vielleicht fragen Sie sich, wieso das Sprachverständnis eine Rolle bei der Analyse spielt. Das ist deshalb wichtig, da durch das Beschreiben und Analysieren in Textform geprüft wird, inwieweit der Bewerber mit seinen schriftsprachlichen Kenntnissen auch komplexe Sachverhalte erklären kann.

Üben Sie hier online

Wenn Sie sich für Ihren Einstellungstest vorbereiten möchten, können Sie hier die Analyse von Diagrammen üben. Zum einen bekommen Sie Aufgaben, die Ihnen helfen, ein Gefühl für diesen Prüfungsbereich zu bekommen. Zum anderen erhalten Sie auch gleichzeitig die Lösungen, um Stück für Stück zu lernen und Fehler korrigieren zu können.

Tipp

Ein letzter Tipp ist, dass Sie die Werte in einem Diagramm auch immer mit einem kritischen Blick hinterfragen. Daten können schnell gefälscht oder erfunden sein.

Dieser Artikel hat Ihnen gezeigt, welche Diagramm-Typen es gibt und wie Sie bei einer Diagrammanalyse vorgehen müssen. Sie wissen, auf welche Punkte Sie dabei zu achten haben und wissen, wie Sie sich im Hinblick auf Ihren nahenden Einstellungstest vorbereiten können. Außerdem haben Sie jetzt die Möglichkeit, online das Trainingsmodul zu absolvieren, um nicht nur sehr gut, sondern perfekt auf Ihren Test vorbereitet zu sein. Worauf warten Sie?

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