
Schaubilder stellen Sachverhalte grafisch dar.
Ein Einstellungstest beinhaltet verschiedene Aufgabenarten in unterschiedlichen Themenbereichen. Von reinen Wissensfragen über klassische Rechenaufgaben bis hin zu Übungen mit Figuren, Symbolen oder Tabellen ist so ziemlich alles vertreten. In einer weiteren Aufgabenart geht es um die Diagrammanalyse. Wir erklären, was Sie zur Auswertung von Schaubildern wissen sollten.
Diagrammanalyse im Einstellungstest
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Daten erfassen, Zusammenhänge herstellen, die richtigen Schlüsse ziehen und auf dieser Basis Entscheidungen treffen: Solche Handlungen führen Sie im Berufsalltag ständig durch. Eine Möglichkeit, um Informationen, Fakten, aber auch Abläufe und Entwicklungen übersichtlich darzustellen, sind Diagramme. Testaufgaben zur Diagrammanalyse eignen sich deshalb gut, um zu testen, ob Sie Fakten überblicken, nachvollziehen und logisch weiterdenken können.
Was ist ein Diagramm?
Ein Diagramm macht es möglich, einen Sachverhalt übersichtlich, anschaulich und leichter nachvollziehbar darzustellen. Weil die Informationen in einer Grafik abgebildet sind, wird im Deutschen auch von einem Schaubild gesprochen.
Anders als komplizierte Texte oder lange Tabellen können Schaubilder die Daten auf kleinem Raum bündeln. Je nachdem, um welche Art von Diagramm es sich handelt, kann das Schaubild Daten aber nicht nur erfassen, sondern auch Zusammenhänge verdeutlichen, Entwicklungen aufzeigen oder Vergleiche ziehen. Diagramme sind dadurch immer dann ein hilfreiches Instrument, wenn es zu kompliziert oder unübersichtlich wäre, den Sachverhalt (nur) in einem Text oder einer Tabelle zu beschreiben.
Dass es vielen trotzdem schwerfällt, ein Diagramm zu interpretieren, liegt in erster Linie daran, dass es keine einheitliche Leserichtung gibt. Bei einem Text wissen Sie, dass Sie von links nach rechts und von oben nach unten lesen müssen. Bei einer Tabelle orientieren Sie sich an den Spalten. Im Unterschied dazu kann ein Diagramm verschiedene Elemente enthalten, die Sie einordnen, gewichten und miteinander verknüpfen müssen. Aber keine Sorge: Mit einem bisschen Übung ist das kein Problem!
Die verschiedenen Arten von Diagrammen
Bei Schaubildern werden verschiedene Typen voneinander unterschieden. Je nachdem, welche Informationen und Aussagen ein Diagramm darstellen soll, kommt die entsprechende Darstellungsart zum Einsatz:
Balken- oder Säulendiagramme
Balken- und Säulendiagramme eignen sich sehr gut, um bestimmte Werte, Mengen oder Rangfolgen darzustellen. Möglich ist auch, zwei oder mehr Datensätze abzubilden, um die jeweiligen Werte direkt miteinander zu vergleichen.
Bei einem Balkendiagramm sind die Werte waagerecht angeordnet. Ein Säulendiagramm hingegen zeigt die Werte in einer senkrechten Anordnung.
Liniendiagramme
Mit einem Liniendiagramm lässt sich ein Sachverhalt im Verhältnis zu einem anderen Sachverhalt darstellen. Daneben ist ein Liniendiagramm eine gute Darstellungsmöglichkeit für Entwicklungen, Trends und zeitliche Verläufe.
Kreisdiagramme
Ein Kreisdiagramm veranschaulicht, wie sich die Werte eines Ganzen verteilen. Um die Anteile an der Gesamtmenge darzustellen, wird der Kreis in einzelne Segmente aufgeteilt. Weil das optisch an einen Kuchen erinnert, wird das Kreisdiagramm auch als Tortendiagramm bezeichnet.
Oft erfolgt die Angabe der Werte in Prozent. In diesem Fall entspricht der ganze Kreis 100 Prozent, während die Kreissegmente den jeweiligen Anteil in Prozent abbilden.
Wie führe ich eine Diagrammanalyse durch?
Obwohl ein Diagramm einen Sachverhalt übersichtlich visualisiert, ist es oft nicht möglich, alle Inhalte auf einen Blick zu erfassen. Das liegt daran, dass in einem Schaubild mehrere Faktoren zusammenkommen, die Sie einzeln für sich betrachten und danach ins Verhältnis zueinander setzen müssen.
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Um das Schaubild zu verstehen und auswerten zu können, gehen Sie bei der Diagrammanalyse am besten in zwei Schritten vor:
1. Überblick verschaffen
Im Einstellungstest müssen Sie, anders als in der Schule, ein Schaubild nicht komplett auswerten und Ihre Ergebnisse in einem Aufsatz beschreiben und erklären. Stattdessen werden Ihnen Fragen zu dem Diagramm gestellt. Damit Sie die Testfragen leichter beantworten können, sollten Sie sich zunächst einen Überblick verschaffen:
- Um welche Diagrammform handelt es sich? Je nach Darstellungstyp können Sie vielleicht schon ungefähr einordnen, worum es geht. Während etwa ein Kreisdiagramm eine Verteilung aufzeigen wird, ist bei einem Liniendiagramm wahrscheinlicher, dass ein Verlauf beschrieben werden soll.
- Welches Thema behandelt das Diagramm?
- Welche Werte sind dargestellt und aus welchem Bereich kommen sie? Welche Einheiten werden verwendet? Sind es zum Beispiel prozentuale Anteile an einer Gesamtmenge oder handelt es sich um genaue Zahlen? Fragen Sie sich auch, was diese Daten aussagen wollen. Geht es um eine reine Mengenangabe, eine Gegenüberstellung oder einen zeitlichen Verlauf?
- Welche Elemente sind zu sehen? Wie sind die Achsen, Säulen oder Kreissegmente beschriftet? Achten Sie auch auf unterschiedliche Farben oder Symbole und deren Bedeutungen. Gibt es eine Legende zum Schaubild und wenn ja, was sagt sie aus?
- Wie aktuell sind die Daten und aus welchen Quellen stammen sie?
2. Zusammenhänge herstellen
Nachdem Sie sich einen Überblick verschafft haben, können Sie in die eigentliche Diagrammanalyse einsteigen. Dazu schauen Sie sich das Schaubild noch einmal an und filtern die entscheidenden Informationen heraus:
- Welche Verhältnisse sind abgebildet? Welche Daten werden aufgeführt oder verglichen?
- Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede?
- Welche Veränderungen sehen Sie?
- Welche Zusammenhänge können Sie herstellen?
- Was fällt Ihnen besonders ins Auge?
- Gibt es Ungereimtheiten oder Widersprüche?
- Stellen sich Ihnen Fragen, wenn Sie das Schaubild betrachten?
- Was ist die Kernaussage des Diagramms? Welches Fazit können Sie ziehen?
Wie stellt der Einstellungstest Fragen zur Diagrammanalyse?
Ob Verkaufszahlen, Umsatzentwicklungen, Materialkosten, zeitliche Ressourcen oder Umfrageergebnisse: Diagramme können Ihnen an vielen Stellen im Berufsleben begegnen. Im Einstellungstest kommen sie nicht nur in kaufmännischen Berufen, sondern zum Beispiel auch im Eignungstest für die Polizei, den Zoll und viele andere Branchen vor.
Dabei sind die Aufgaben so gestaltet, dass Sie zunächst das Schaubild sehen. Manchmal gibt es auch einen erklärenden Text mit zusätzlichen Informationen dazu. Anschließend werden Ihnen verschiedene Fragen zu dem Schaubild gestellt.
Die Fragen können sich auf konkrete Inhalte beziehen, also zum Beispiel, welcher Wert am höchsten ist, welcher Wert am stärksten gesunken ist oder welche Tendenz sich abzeichnet. Meistens handelt es sich um Auswahlfragen, bei denen Sie die richtige Lösung aus den vorgegebenen Antwortmöglichkeiten auswählen. Sollten Sie die Antwort selbst formulieren müssen, reichen in aller Regel Stichworte aus.
Eine andere Möglichkeit ist, dass Ihnen Schlussfolgerungen genannt werden. Dann müssen Sie entscheiden, ob sich der jeweilige Rückschluss aus dem Diagramm ableiten lässt oder ob nicht. Wichtig hier ist, dass Sie sich an den Fakten orientieren und Tatsachen nicht mit Meinungen verwechseln.
Üben Sie hier online!
Mit Schaubildern und der Diagrammanalyse machen Sie sich am besten vertraut, indem Sie sich mit entsprechenden Beispielen befassen. Übungsaufgaben, die an den Einstellungstest angelehnt sind, vermitteln Ihnen einen guten Eindruck davon, wie die Schaubilder aussehen und in welcher Form welche Fragen dazu gestellt werden. So wissen Sie, was auf Sie zukommen kann und wie Sie am besten vorgehen.
Das Einstellungstest-Übungsmodul bietet eine umfassende Vorbereitung auf Einstellungstests für verschiedene Berufe. Es beinhaltet Übungen zu
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