
Das Zimmerer-Handwerk blickt auf eine lange Tradition zurück.
Der Naturwerkstoff Holz fasziniert Sie? Sie möchten Holzbauten verschiedenster Art herstellen oder alte Dachstühle und andere hölzerne Gebäudeteile restaurieren? Als Zimmerer bzw. Zimmerin können Sie genau diese Interessen zu Ihrem Beruf machen. Doch vor dem Start in die berufliche Laufbahn müssen Sie in einigen Unternehmen erst einmal in einem Einstellungstest zeigen, dass Sie das Zeug zum Zimmerer bzw. zur Zimmerin haben.
Einstellungstest Zimmerer
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Der Zimmerer-Beruf ist ein Handwerksberuf mit einer sehr langen Tradition. Und obwohl das Berufsbild im Laufe der Zeit moderner geworden ist und Häuser heute anderen Anforderungen gerecht werden müssen als früher, steht die praktisch-handwerkliche Arbeit nach wie vor im Mittelpunkt.
Viele Firmen, vor allem kleinere Handwerksbetriebe, setzen im Auswahlverfahren deshalb auf das persönliche Kennenlernen. Eventuell werden Sie auch um eine Arbeitsprobe gebeten oder zu einem Probearbeiten eingeladen. Aber es gibt eben auch Unternehmen, die einen Einstellungstest einsetzen. Der Einstellungstest soll feststellen, ob Sie die Kenntnisse und Interessen mitbringen, die in der Ausbildung und im Berufsalltag als Zimmerer bzw. Zimmerin gefragt sind.
Was genau macht ein Zimmerer bzw. eine Zimmerin?
Als Zimmerer oder Zimmerin sind Häuser in Holzbauweise, Dachstühle und Treppen Ihr Spezialgebiet. Aber Sie bauen auch Dachgeschosse aus, stellen Gerüste auf oder installieren Trockenbauwände. Im Ingenieurholzbau errichten Sie außerdem komplexe Konstruktionen wie Holzbrücken oder frei tragende Hallendächer.
Anhand von Werkzeichnungen richten Sie die Balken und Bretter zu, die Sie für ein Bauteil brauchen. Moderne Technik wie CNC-gesteuerte Sägen oder Hobelmaschinen machen die Arbeit zwar leichter. Trotzdem müssen Sie auch mit klassischen Werkzeugen wie Handsäge, Zimmermannswinkel, Hammer oder Lot umgehen können.
Teilweise montieren Sie die vorbereiteten Holzteile schon in der Betriebshalle zusammen, der größere Teil der Montagearbeiten erfolgt aber direkt vor Ort auf der Baustelle. Beim Ausbau von Dachgeschossen oder beim Einbau von Dachgauben oder Dachfenstern installieren Sie auch Dämmstoffe. Zudem bringen Sie Brandschutzisolierungen oder feuerhemmende Anstriche an, damit die Brandschutzbestimmungen eingehalten sind.
Doch zum Zimmerer-Handwerk gehört nicht nur, Kunden über Baumaterialien zu beraten, über die verwendeten Baustoffe aufzuklären und an Neubauten mitzuwirken. Stattdessen reparieren und sanieren Sie auch bestehende Holzkonstruktionen oder erneuern Teile davon. An der Restaurierung von historischen Holzbauwerken wie Fachwerkfassaden oder alten Holzbrücken können Sie ebenfalls beteiligt sein.
Der Zimmerer-Beruf wurde bereits im Jahr 1934 in das Verzeichnis der handwerklichen Gewerbe eingetragen. Heute ist es ein anerkannter Ausbildungsberuf mit einer dreijährigen Ausbildungsdauer. Als Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber kommen infrage:
- Zimmereien
- Ingenieurholzbaubetriebe
- Treppenbaufirmen
- Unternehmen des Fassadenbaus, die auch Holzfassaden errichten
- Dienstleistungsbetriebe von Kommunen
Was wird im Einstellungstest für Zimmerer und Zimmerinnen abgefragt?
So etwas wie einen einheitlichen Einstellungstest gibt es nicht. Jeder Arbeitgeber entscheidet selbst, ob er überhaupt einen schriftlichen Test einsetzt und wenn ja, wie er diesen gestaltet. Trotzdem sind die Testverfahren sehr ähnlich. Denn das Ziel ist immer, ihre fachliche Eignung für den Beruf festzustellen. Und so wie in einem Vorstellungsgespräch bestimmte Fragen üblich sind, gibt es auch im Einstellungstest gängige Aufgabenarten.
Fachliche Eignung heißt aber nicht, dass spezifisches Fachwissen abgefragt wird. Solche Inhalte lernen Sie erst während der Ausbildung. Im Einstellungstest geht es um grundsätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie als Zimmerer oder Zimmerin mitbringen sollten.
Mathematik
Wenn Sie die Maße von Werkstücken, den Materialbedarf oder die Materialkosten berechnen, brauchen Sie die Grundrechenarten. Auch Geometrie ist wichtig, wenn es zum Beispiel um Flächen, Volumen oder Winkel geht.
Im Einstellungstest können Ihnen Rechenaufgaben begegnen, die sich mit den Grundrechenarten, dem Dreisatz und der Dezimal-, Bruch- und Prozentrechnung befassen. Textaufgaben, Übungen zur Geometrie, Kettenrechnungen und Aufgaben, bei denen Sie Einheiten umrechnen sollen, kommen ebenfalls oft vor.
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Physik, Technik und Allgemeinwissen
Als Zimmerer und Zimmerin müssen Sie die physikalischen Eigenschaften von Werkstoffen einschätzen können, etwa wenn es um die Statik geht. Der Umgang mit verschiedensten Werkzeugen und Maschinen ist ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Auch ein gutes Verständnis von technischen Zeichnungen ist hilfreich, wenn Sie Skizzen und Baupläne erstellen und umsetzen.
Bezogen auf den Beruf sollten Sie deshalb mit ein paar Fragen zu Physik und Technik rechnen. Sie brauchen zwar kein Expertenwissen. Wesentliche Grundlagen wie physikalische und technische Prinzipien, gängige Fachbegriffe oder Formeln, Einheiten und Werkstoffe sollten Sie aber parat haben.
Neben berufsbezogenem Wissen prüft der Einstellungstest auch das Allgemeinwissen. Solche Fragen lassen zum einen Rückschlüsse auf Ihren Bildungsstand zu. Zum anderen kann der Arbeitgeber ermitteln, ob Sie vielseitige Interessen haben, das Geschehen verfolgen und lernbereit sind. Die Fragen zur Allgemeinbildung können verschiedenste Themen abdecken, angefangen bei Politik und Wirtschaft über Geschichte, Erdkunde, Biologie oder Gesellschaft bis hin zu Kunst und Kultur.
Logisches, visuelles und räumliches Denkvermögen
Ein weiterer Aufgabenbereich befasst sich mit dem logischen Denken und dem räumlichen Vorstellungsvermögen. Denn auch solche Fertigkeiten sind im Beruf gefragt. Typische Aufgaben im Einstellungstest sehen vor, dass Sie Zahlen- und Buchstabenreihen fortsetzen, Symbolfelder vervollständigen, Grafikanalogien bilden oder Figuren vergleichen. In manchen Aufgaben sollen Sie Objekte drehen, Puzzlestücke zusammenfügen oder Faltvorlagen abwickeln, in anderen Übungen Symbole sortieren oder logische Schlussfolgerungen ziehen.
Beispielaufgaben aus dem Einstellungstest für künftige Zimmerer und Zimmerinnen
1. Welche Holzart gehört zu den Weichhölzern?
a) Buche
b) Esche
c) Kiefer
d) Nussbaum
2. Welche Aussage zur Oberflächenbehandlung von Holz ist falsch?
a) Unbehandeltes Holz verändert im Laufe der Zeit seine Farbe.
b) Öl lässt das Holz atmen und unterstützt das natürliche Aussehen.
c) Durch eine Lasur kann die Holzfarbe verändert werden, ohne die natürliche Maserung zu überdecken.
d) Lack eignet sich nicht als dauerhafte Versiegelung.
3. Welcher Satz ist richtig geschrieben?
a) Lärchenholz wird im Möbelbau und als Bauholz verwendet.
b) Lerchenholz wird im Möbelbau und als Bauholz verwendet.
c) Lärchenholz wird im Möbelbau und als Bauhholz verwendet.
d) Lärchenholz wird im Möbellbau und als Bauholz verwendet.
4. Wie geht die Zahlenreihe weiter?
9 8 16 15 30 29 ?
Lösung: _____
5. Wie viel sind 25 Quadratkilometer in Hektar?
a) 2500
b) 250
c) 0,25
d) 0,025
6. Auf einer Schraube steht die Angabe „M 6 x 30“. Wofür steht die Zahl 6?
a) die Anzahl der Gewindegänge
b) den Außendurchmesser
c) die Länge
d) den Durchmesser des Schraubenkopfes
7. Die Oberfläche eines Würfels ist 24 cm² groß. Wie lang sind die Seiten dieses Würfels?
a) 2 cm
b) 3 cm
c) 4 cm
d) 6 cm
8. Was gibt die Einheit Volt an?
a) elektrische Spannung
b) elektrische Stromstärke
c) elektrischer Widerstand
d) elektrische Ladung
9. Wie heißt die Hauptstadt von Serbien?
a) Bukarest
b) Sofia
c) Budapest
d) Belgrad
10. Eine quadratische Wassersäule hat 30 cm lange Kanten und ist 60 cm hoch. Wie viele Liter Wasser passen in diese Säule?
Lösung: ______
Lösungen Einstellungstest Zimmerer/Zimmerin
1.) c
2.) d
3.) a
4.) 58 (- 1, x 2)
5.) a
6.) b
7.) a
8.) a
9.) d
10.) 54 Liter
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