
Ein Einstellungstest ist nach einem bestimmten Muster aufgebaut.
Sie sind zu einem Einstellungstest eingeladen und suchen jetzt nach einem Muster mit verschiedenen Beispielaufgaben? Das können wir gut verstehen. Allerdings sollten Sie sich nicht nur auf irgendwelche Übungen verlassen. Mindestens genauso wichtig ist, dass Sie verstehen, worum es bei einem Eignungstest eigentlich geht. Denn nur so können Sie sich effektiv und zielgerichtet vorbereiten.
Einstellungstest Muster
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Vor allem im öffentlichen Dienst und bei größeren Unternehmen sind Einstellungstests und Assessment-Center gängige Instrumente bei der Personalauswahl. Sie ermöglichen, die Kenntnisse, Fertigkeiten und Interessen zu überprüfen, die für den Beruf und den Arbeitgeber besonders relevant sind.
Obwohl sich Einstellungstests in ihren Abläufen und inhaltlichen Schwerpunkten voneinander unterscheiden, basieren sie auf gewissen Mustern, die sich regelmäßig wiederholen. Dadurch wird es möglich, sich gezielt auf die Testverfahren vorzubereiten.
Wieso setzen Arbeitgeber Einstellungstests ein?
Im Rahmen der Personalauswahl führen neben Arbeitgebern im öffentlichen Dienst auch viele privatwirtschaftliche Unternehmen Einstellungstests durch. Ein Grund dafür können hohe Bewerberzahlen sein. Ein anderer Grund kann sein, dass der Arbeitgeber sichergehen möchte, dass Sie sich für den richtigen Beruf entschieden haben und den Anforderungen des Berufsalltags gerecht werden können.
Durch den Einstellungstest kann sich der Arbeitgeber ein umfassendes Bild von Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten machen, einen Eindruck von Ihrer Arbeitsweise und Ihrer Belastbarkeit gewinnen und Sie als Person näher kennenlernen. Damit sind die Ergebnisse des Tests eine wichtige Ergänzung zu Ihren Bewerbungsunterlagen und den Erkenntnissen aus dem Vorstellungsgespräch.
Für einen Arbeitgeber ist jede Personalentscheidung mit Risiko verbunden. Bekommt ein/e Bewerber/-in eine Zusage, erhalten andere Bewerber/-innen schließlich Absagen. Gleichzeitig kostet es viel Zeit und Geld, neue Mitarbeiter/-innen auszubilden oder einzulernen. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn sich die Bewerberauswahl als Fehlentscheidung entpuppt. Ein Auswahlverfahren mit Einstellungstest kann das Risiko für Fehlentscheidungen deutlich senken.
Klarer wird das, wenn wir einen Blick auf die sogenannte Bewerberpyramide werfen: Angenommen, ein Unternehmen hat 50 Ausbildungsplätze zu vergeben. Für diese Lehrstellen gehen rund 500 Bewerbungen ein. Nach der Durchsicht der Bewerbungsunterlagen bleiben etwa 300 Bewerber/-innen übrig, die zum Einstellungstest eingeladen werden. Von den 300 Teilnehmer/-innen bestehen knapp 100 den Test und für die Besten davon geht es mit dem Vorstellungsgespräch weiter. Danach hat das Unternehmen genug Informationen gesammelt, um objektiv entscheiden zu können, wer ins Team passt.
Wie läuft ein Einstellungstest ab?
Jedes Unternehmen arbeitet mit seinem eigenen Auswahlverfahren. Die Abläufe können deshalb variieren. Grundsätzlich läuft es aber so ab:
- Zusammen mit Ihren Mitbewerber/-innen gehen Sie in einen Raum mit Bildschirmarbeitsplätzen. Teilweise können Sie sich Ihren Platz selbst aussuchen, in anderen Fällen wird Ihnen Ihr Platz zugewiesen.
- Nun folgt eine kurze Begrüßung. Außerdem erklärt ein Mitglied des Prüfungskomitees, wie der Einstellungstest ablaufen wird. Haben Sie etwas nicht verstanden, fragen Sie unbedingt nach!
- Danach beginnt der Test. Dabei lösen Sie Aufgaben in unterschiedlichen Formen und aus verschiedenen Bereichen.
- Je nach Verfahren handelt es sich um einen zusammenhängenden Test, der alle Fragen bündelt, oder der Test ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Bei Einzeltests gibt es oft kurze Pausen zwischen den Abschnitten.
Bei einigen Verfahren werden die einzelnen Testabschnitte gleich im Anschluss ausgewertet. Dadurch erfahren Sie sofort, wie Sie abgeschnitten haben und ob Ihre Leistungen ausreichen, um mit dem nächsten Abschnitt weiterzumachen. Haben Sie zu wenige Aufgaben geschafft, ist der Test für Sie vorbei. In anderen Verfahren durchlaufen Sie den ganzen Einstellungstest und werden erst zu einem späteren Zeitpunkt über Ihr Ergebnis informiert.
Inzwischen ersetzen aber viele Unternehmen den klassischen Einstellungstest vor Ort durch eine Online-Variante. Inhaltlich sind die Tests gleich. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Sie am Online-Test von Ihrem Rechner daheim teilnehmen.
Welche Inhalte hat ein Einstellungstest?
Ein Einstellungstest soll Ihre fachliche und persönliche Eignung für den angestrebten Beruf bewerten. Je nach Tätigkeit sind natürlich andere Kenntnisse, Fähigkeiten und Interessen gefragt. Doch obwohl ein Einstellungstest immer auf den Job abgestimmt ist, ist das grundlegende Muster ähnlich.
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Das liegt daran, dass der Test weniger Fachwissen abfragt, sondern hauptsächlich allgemeine Grundlagen und wesentliche Voraussetzungen überprüft. Deshalb weisen die Testverfahren viele Gemeinsamkeiten auf. Gleichzeitig lassen sich die Inhalte in drei große Gruppen einteilen:
Wissenstests
Damit Sie die Ausbildung erfolgreich absolvieren und die Aufgaben im Berufsalltag bewältigen können, brauchen Sie ein bestimmtes Grundwissen. Diese Kenntnisse bilden die Basis, auf der Sie aufbauen können. Zu den typischen Wissensgebieten im Einstellungstest gehören:
- Deutsch und manchmal Englisch
- Mathematik
- Allgemeinwissen (zum Beispiel Politik, Wirtschaft, Zeitgeschehen, Geschichte, Erdkunde, Technik oder Gesellschaft und Kultur)
- berufsbezogenes Fachwissen (zum Beispiel gängige Fachbegriffe)
So gut wie alle Wissensfragen werden als Multiple-Choice-Aufgaben gestellt. Sie bekommen zu jeder Frage mehrere Antwortmöglichkeiten und wählen daraus die richtige Lösung aus. Offene Fragen, bei denen Sie die Antwort selbst formulieren müssen, sind die Ausnahme.
Als Ergänzung zu den Fragen kann es sein, dass Sie ein Diktat schreiben, einen Lückentext vervollständigen oder einen Aufsatz verfassen.
Intelligenzstrukturtests
Sogenannte Intelligenzstruktur-, Leistungs- oder Grundfähigkeitstests sagen viel über Ihre berufliche und persönliche Eignung aus. Reines Wissen können Sie sich aneignen. Allerdings nutzt das wenig, wenn Sie dieses Wissen nicht anwenden und nutzen können. Bei den Aufgaben aus diesem Bereich des Einstellungstests geht es darum, Ihre kognitiven Fähigkeiten einzusetzen. Die Übungen befassen sich deshalb mit Bereichen wie:
- logisches, abstraktes und analytisches Denken
- visuelles und räumliches Vorstellungsvermögen
- verbale und numerische Intelligenz
- Konzentration und Bearbeitungsschnelligkeit
- Merkfähigkeit
- Kreativität
Die Aufgaben können verschiedene Formen haben. Einige davon sind Multiple-Choice-Aufgaben. Aber auch Grafiken, Tabellen, offene Fragen oder Diagramme und Schaubilder kommen häufig vor.
Persönlichkeitstests
Persönlichkeitstests befassen sich mit Ihnen als Person, Ihren Eigenschaften und Ihren charakterlichen Merkmalen. Die Fragen dazu enthalten entweder eine Aussage oder schildern eine Situation. Anhand einer Skala mit verschiedenen Abstufungen sollen Sie dann einordnen, inwiefern Sie der Aussage zustimmen oder wie Sie sich in der Situation verhalten würden.
Im Unterschied zu den anderen Aufgaben im Einstellungstest gibt es in diesem Bereich keine richtigen oder falschen Antworten. Tatsächlich ist auch am besten, wenn Sie ehrlich bleiben. Denken Sie nicht lange nach, sondern antworten Sie spontan. Sonst besteht die Gefahr, dass Sie sich in Widersprüche verstricken oder in Erklärungsnot geraten, wenn die Fragen im Vorstellungsgespräch noch einmal auf den Tisch kommen.
Wie helfen Muster- und Übungsaufgaben bei der Vorbereitung auf den Einstellungstest?
Wenn Sie Ihr Schulwissen auffrischen, das aktuelle Zeitgeschehen verfolgen und sich gründlich mit dem Beruf auseinandersetzen, sind Sie für die klassischen Wissensfragen gut aufgestellt. Bei den Fragen zur geistigen Leistungsfähigkeit sieht die Sache schon anders aus.
Hier werden Ihnen im Eignungstest Aufgabenarten begegnen, die Sie so aus der Schule nicht kennen. Doch während der Prüfung werden Sie keine Zeit haben, um die Aufgaben zu analysieren und sich zu überlegen, wie Sie vorgehen sollten.
An dieser Stelle erweisen sich Muster und Beispiele aus dem Einstellungstest als wichtiges Hilfsmittel für die Vorbereitung. Durch solche Übungen lernen Sie die verschiedenen Aufgabentypen kennen und sehen, wie die Testfragen aussehen. Sie durchschauen das Muster dahinter und können sich Ihre Strategie zurechtlegen, wie Sie die Aufgaben im Einstellungstest am besten lösen.
Trainieren Sie unter realen Bedingungen, gewöhnen Sie sich außerdem an die Testsituation und entwickeln ein Gespür dafür, wie viel Zeit Sie haben. All das trägt dazu bei, dass Sie ruhiger zur Prüfung antreten, sich besser konzentrieren und Ihre Leistungen optimal abrufen können.
Im Einstellungstest werden natürlich nicht exakt die gleichen Übungsaufgaben drankommen wie in Ihrer Vorbereitung. Aber das macht nichts. Denn bei der Vorbereitung geht es darum, sich mit den Aufgabenarten vertraut zu machen.
Es ist wie in Mathematik: Hier lernen Sie auch keine Textaufgaben auswendig, sondern üben die Formeln und die Rechenwege. Wichtig ist aber, dass Sie mit Muster- und Übungstests arbeiten, die so tatsächlich im Einstellungstest enthalten sind. Beliebige Frage-Antwort-Spiele helfen Ihnen wenig.
Das Einstellungstest-Übungsmodul bietet eine umfassende Vorbereitung auf Einstellungstests für verschiedene Berufe. Es beinhaltet Übungen zu
Deutsch im Einstellungstest
Allgemeinbildungstest

