
Mit der richtigen Vorbereitung ist das Lückendiktat im Einstellungstest halb so wild.
Ein Diktat überprüft einerseits die Kenntnisse in Rechtschreibung und Zeichensetzung. Andererseits testet es das Hörverständnis. Denn Sie schreiben beim Diktat möglichst fehlerfrei das auf, was Sie gehört und verstanden haben. In der Schule hat sich das Diktat deshalb bewährt. Doch auch im Auswahlverfahren wird es gerne eingesetzt. Allerdings taucht es im Einstellungstest oft nicht in der klassischen Variante, sondern als Lückendiktat auf.
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Obwohl ein Einstellungstest immer auf den jeweiligen Beruf zugeschnitten ist, ist der grundlegende Aufbau recht ähnlich. Das liegt daran, dass der Test zwar Ihre berufliche Eignung feststellen will, aber kein spezifisches Fachwissen abfragt. Stattdessen geht es in erster Linie um allgemeine Grundlagen.
Neben Bereichen wie Mathematik, Allgemeinbildung, logisches Denken oder Konzentrationsvermögen gehört deshalb auch Deutsch zu den typischen Inhalten. Und um Ihre sprachlichen Fähigkeiten zu überprüfen, enthält ein Einstellungstest oft zusätzlich zu einzelnen Deutschaufgaben auch ein Lückendiktat.
Wozu enthält der Einstellungstest ein Lückendiktat?
Ein sicherer Umgang mit der deutschen Sprache, gesprochen wie geschrieben, ist in jedem Beruf wichtig. Wie viel Schreib- und Büroarbeit anfällt, hängt natürlich vom Job ab. Als Bankkaufmann/-frau oder Verwaltungsfachangestellte/r verbringen Sie sehr viel mehr Zeit im Büro als bei einer Tätigkeit als Forstwirt/-in oder Kassierer/-in.
Doch um Papierkram kommen Sie nirgends herum. Denn Unterlagen wie Berichte und Protokolle, Bestellungen, Anweisungen oder Vorschriften und Richtlinien gehören überall zum Ausbildungs- und Berufsalltag dazu.
Dabei ist ein Diktat ein bewährtes Mittel, um Rechtschreibung, Zeichensetzung und Hörverständnis zu überprüfen. Im Unterschied zu einem Aufsatz bietet es aber den Vorteil einer fairen und neutralen Bewertung.
Schließlich schreiben Sie zusammen mit Ihren Mitbewerber/-innen exakt den gleichen Text mit. Die Rechtschreibung und die Zeichensetzung unterliegen klaren Regeln und ob Sie sich (wie bei einem Aufsatz) auf die Schnelle einen aussagekräftigen Text einfallen lassen können, spielt keine Rolle. Deshalb ermöglicht das Diktat eine ganz sachliche Auswertung, wie viele Fehler Sie gemacht haben – und welche Note oder Punktzahl Sie folglich bekommen.
Aber was ist eigentlich ein Lückendiktat?
Aus der Schule kennen Sie vermutlich das normale, klassische Diktat. Dabei liest die Lehrkraft den Text vor und Sie schreiben ihn mit. Weil Sie den ganzen Text aufschreiben, wird diese Form auch als Volltext bezeichnet.
Insgesamt ist ein Lückendiktat etwas leichter als ein normales Diktat. Denn Sie müssen sich nur darauf konzentrieren, die Lücken richtig aufzufüllen.
Obwohl im Einstellungstest manchmal ein normales Diktat vorgesehen ist, ist das Lückendiktat die gängigere Variante. Übrigens kann Ihnen mit dem sogenannten Fehlertext noch eine dritte Form begegnen. Beim Fehlertext wird Ihnen ein Text vorgelegt. Ihre Aufgabe besteht dann darin, die Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler im Text zu finden und zu korrigieren.
Wie läuft das Lückendiktat im Einstellungstest ab?
Je nachdem, wo Sie am Einstellungstest teilnehmen, kann es kleine Unterschiede geben, wie das Lückendiktat genau abläuft. Grundsätzlich ist der Ablauf aber wie folgt:
- Zunächst erfolgt eine kurze Erklärung, wie das Lückendiktat ablaufen wird und welche Regeln dabei gelten. Wenn Sie etwas nicht verstanden haben, können Sie natürlich nachfragen. Und das sollten Sie auch tun. Denn wenn das Diktat begonnen hat, sind Rückfragen nicht mehr erlaubt!
- Danach erscheint der Lückentext auf Ihrem Bildschirm.
- Für das Diktat wird der Text vorgelesen, meist durch eine Computerstimme. Diese hören Sie entweder per Lautsprecher oder über Kopfhörer.
- Beim Diktieren wird der Text in einzelne Abschnitte aufgeteilt. Der jeweilige Abschnitt wird zweimal, manchmal auch dreimal wiederholt. Sie müssen die Wörter, die in Ihrem Text fehlen, wie diktiert in die entsprechenden Lücken eintragen.
- Es kann sein, dass Sie nur in den Diktierpausen schreiben können. Sie müssen dann also abwarten, bis ein Abschnitt zu Ende vorgelesen wurde. Erst danach können Sie Ihre Eintragungen vornehmen.
- Nach dem eigentlichen Diktat haben Sie meist kurz Zeit, um Ihren Text noch einmal durchzugehen. Anschließend erfolgt die Auswertung.
Im Lückendiktat geht es in erster Linie um die Rechtschreibung und das Hörverständnis. Dass Sie auch Satzzeichen einfügen müssen, kommt eher selten vor. Allerdings muss das Lückendiktat nicht unbedingt ein zusammenhängender Text sein. Genauso ist möglich, dass Ihnen mehrere Abschnitte diktiert werden, die nichts miteinander zu tun haben.
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Die Themen des Lückendiktats lassen sich nicht vorhersagen. Üblicherweise befassen sich die Texte aber mit den wichtigsten Rechtschreibregeln. Auch die klassischen Fehlerquellen kommen oft vor.
Nach etwa einer halben Stunden ist es geschafft. Länger dauert ein Lückendiktat im Einstellungstest nicht.
Wie kann ich mich auf das Lückendiktat im Einstellungstest vorbereiten?
Durch den Deutschunterricht und die alltägliche Nutzung der Sprache haben Sie bereits umfangreiche Deutschkenntnisse. Deshalb reicht es aus, wenn Sie Ihr Wissen auffrischen.
Allerdings sollten Sie die Prüfungssituation nicht unterschätzen. Schließlich geht es im Einstellungstest um Ihre berufliche Zukunft. Dass Sie möglichst gut abschneiden wollen, um sich die Chance auf den Wunschjob zu sichern, aber gleichzeitig angespannt und nervös sein werden, ist ganz normal. Eine gezielte Vorbereitung lässt Sie dann ruhiger und sicherer zum Test antreten. Dazu können Sie so vorgehen:
Wiederholen Sie die Rechtschreibregeln.
Schauen Sie sich die Rechtschreibregeln noch einmal an. Dabei sollten Sie vor allem die Groß- und Kleinschreibung sowie die Getrennt- und Zusammenschreibung wiederholen. Die gängigsten Ausnahmen davon sollten Sie sich ebenfalls ins Gedächtnis rufen. Und setzen Sie sich mit den Komma-Regeln auseinander. Denn diese Bereiche bilden üblicherweise Schwerpunkte beim Diktat.
Üben Sie mit Mustertexten.
Damit Sie ein Gefühl für die Abläufe bekommen, sollten Sie Übungsdiktate schreiben. Wir haben dafür Texte für Sie vorbereitet.
Daneben können Sie sich Texte aus Sachbüchern aussuchen und diktieren lassen oder selbst aufnehmen und anschließend abspielen. Auch Artikel aus großen, namhaften Zeitungen oder aus Fachzeitschriften können Sie fürs Training nehmen.
Solche Texte eignen sich deshalb gut zum Üben, weil das Niveau ungefähr dem Schwierigkeitsgrad von den Diktaten beim Einstellungstest entspricht. Außerdem können Sie davon ausgehen, dass die Texte richtig geschrieben sind. Bei Online-Beiträgen auf Internetseiten ist das leider nicht immer der Fall.
Lösen Sie Übungsaufgaben.
Übungsaufgaben zur Rechtschreibung, zum Wortschatz und zum Sprachverständnis sind eine gute Möglichkeit, um Ihr Wissen zu überprüfen und aufzufrischen. Auch Wortspiele und Kreuzworträtsel sind ein bewährtes Mittel. Nebenbei üben Sie so auch gleich für die Testfragen rund um die deutsche Sprache. Passende Testmodule haben wir auf unserer Webseite für Sie bereitgestellt.
Lesen Sie.
Wenn Sie lesen, begegnen Ihnen allerlei Wörter und Formulierungen. Darunter können auch Begriffe sein, die Sie vielleicht nicht kennen oder anders geschrieben hätten. Beim Lesen merken Sie sich das Schriftbild. Sehen Sie dann ein Wort, können Sie leichter beurteilen, ob das Wort richtig geschrieben ist oder falsch aussieht.
Außerdem sorgt das Lesen dafür, dass Sie auf dem Laufenden bleiben. Das ist deshalb hilfreich, weil es beim Diktat durchaus um aktuelle Ereignisse oder Situationen gehen kann, die mit dem Beruf zusammenhängen.
Tipps, wie Sie das Lückendiktat im Einstellungstest gut meistern
Während des Lückendiktats müssen Sie den Text vor sich mitlesen, auf das Diktierte hören, die fehlenden Wörter verstehen und die Lücken richtig ausfüllen. Das alles muss mehr oder weniger gleichzeitig passieren. Dass Sie sich Sorgen machen, ob Sie die dafür notwendige Konzentration aufbringen können, ist verständlich.
Und damit Sie mit einem guten Gefühl zur Eignungsprüfung antreten können, geben wir Ihnen bewährte Tipps mit auf den Weg:
- Haben Sie ein Wort nicht richtig verstanden oder sind Sie sich nicht ganz sicher, dann schreiben Sie auf, was Sie vermuten. Bei der Wiederholung können Sie Ihre Mitschrift kontrollieren.
- Schreiben Sie die Wörter gleich auf. Versuchen Sie nicht, sich die Lückenwörter für später zu merken. Denn Sie werden nicht die Zeit haben, um später in aller Ruhe zu überlegen, was in die Lücke muss.
- Denken Sie nicht zu lange über die richtige Schreibweise nach. Verlassen Sie sich auf Ihr Bauchgefühl. Meistens stimmt die erste Eingebung ohnehin. Je länger Sie sich mit einem Wort befassen, desto unsicherer werden Sie und desto größer ist die Gefahr, dass Sie Fehler korrigieren, die gar keine waren.
Das Wichtigste aber ist: Bleiben Sie ruhig! Verfallen Sie nicht in Panik, wenn eine Lücke leer geblieben ist oder Sie irgendwo einen Fehler vermuten. Natürlich sollte ein fehlerfreier Text Ihr Ziel sein. Bloß weil nicht alles zu 100 Prozent korrekt ist, fallen Sie aber ganz sicher nicht durch!
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