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Infos zum Lückendiktat Einstellungstest

Mit der richtigen Vorbereitung ist das Lückendiktat beim Einstellungstest halb so wild.

Im Deutschunterricht sind Diktate Standard. Schließlich sind sie bestens geeignet, um zu prüfen, wie es in Sachen Rechtschreibung und Zeichensetzung aussieht. Nebenbei testen sie auch gleich noch das Hörverständnis. Denn die Schüler müssen das aufschreiben, was ihnen der Lehrer vorliest.

Doch nicht nur in der Schule, sondern auch beim Einstellungstest taucht häufig ein Diktat auf. Oft in Form eines Lückendiktats. Aber warum eigentlich? Was ist ein Lückendiktat überhaupt? Und wie läuft so ein Lückendiktat beim Einstellungstest ab? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen in diesem Beitrag!

Ihre Bewerbung war erfolgreich und Sie wurden zum Einstellungstest eingeladen? Dann informieren Sie sich bestimmt darüber, was genau bei diesem Test auf Sie zukommt. Schließlich wollen Sie ja gut vorbereitet in die Prüfung gehen, um sich so die Chance auf den Job zu sichern. Und in vielen Fällen werden Sie dann bemerken, dass auch ein Diktat auf dem Programm steht. Denn viele Unternehmen setzen diesen Klassiker aus dem Deutsch-Unterricht in ihrem Auswahlverfahren ein. Wieso das so ist und was Sie zu diesem Prüfungs-Baustein wissen sollten, erfahren Sie im Folgenden.

Lückendiktat Einstellungstest – wozu?

In jedem Job müssen Sie die deutsche Sprache beherrschen. Das gilt für die gesprochene Sprache genauso wie für die geschriebene. Je nach Beruf gibt es zwar große Unterschiede, wie viel Büroarbeit anfällt. Aber bei keiner Tätigkeit kommen sie ganz um Schreibkram herum. Selbst wenn sie beispielsweise als Handwerker auf Baustellen arbeiten, müssen sie regelmäßig Bedienungsanleitungen lesen, sich mit Richtlinien und Anweisungen beschäftigen, Berichte schreiben, die ausgeführten Arbeiten protokollieren und Bestellungen notieren. In technischen, medizinischen und kaufmännischen Berufen ist noch mehr Schreib- und Büroarbeit angesagt.

Damit sie den anfallenden Schriftverkehr zügig und ordentlich bewältigen können, müssen Sie in Sachen Schriftsprache fit sein. Schließlich wird es auf Dauer nicht nur peinlich, wenn Ihre Aufzeichnungen voller Rechtschreibfehler sind. Vielmehr kann es ärgerlich sein, wenn Ihr Chef oder Ihre Kollegen ihre Aufzeichnungen nicht entziffern können und deshalb ständig nachfragen müssen, was Sie da geschrieben und damit gemeint haben. Und um sicherzugehen, dass schriftliche Vorgänge im Berufsalltag nicht zum Problem werden, überprüfen viele Unternehmen Ihre Rechtschreibkenntnisse gleich im Auswahlverfahren.

Gleiche Bedingungen für alle.

Doch ein Diktat ist nicht nur ein bewährtes Instrument, um Rechtschreibung, Zeichensetzung und Hörverständnis zu überprüfen. Stattdessen ermöglicht ein Diktat auch eine faire und neutrale Bewertung. Im Unterschied zu einem Aufsatz wird Ihnen beim Diktat kein Thema genannt, zu dem Sie sich einen aussagekräftigen Text ausdenken müssen. Sie müssen nur den Text, den Sie hören, mitschreiben. Und weil alle Bewerber den gleichen Text hören, sind auch die Bedingungen für alle Bewerber gleich. Selbst wenn das Schreiben von Aufsätzen nicht ganz so Ihr Ding ist, sind Sie beim Diktat also nicht im Nachteil.

Auch die Auswertung erfolgt objektiv. Schließlich gibt es für die Rechtschreibung und die Zeichensetzung feste Regeln. Der persönliche Geschmack, der die Bewertung eines Aufsatzes durchaus beeinflussen kann, zählt beim Diktat nicht. Deshalb kann bei diesem Test klar ermittelt werden, wie viele Fehler Sie gemacht haben – und welche Note oder Punktzahl Sie folglich bekommen.

Was ist ein Lückendiktat überhaupt?

Aus der Schule kennen Sie vermutlich das klassische Diktat. Dabei liest der Lehrer den Text vor und Sie schreiben diesen mit. Weil Sie den ganzen Text aufschreiben, wird diese Form auch als Volltext bezeichnet. Bei einem Lückendiktat wird Ihnen der Text ebenfalls vorgelesen. Allerdings sehen Sie den Text vor sich. Und statt den ganzen Text mitzuschreiben, müssen Sie nur die fehlenden Wörter ergänzen. Insgesamt ist ein Lückendiktat deshalb etwas leichter als ein normales Diktat. Denn Sie müssen sich nur darauf konzentrieren, die Lücken richtig aufzufüllen.

Bei Einstellungstests werden recht oft Lückendiktate geschrieben. Es gibt aber auch Arbeitgeber, die ein ganz normales Diktat als Volltext einsetzen. Und es existiert noch eine dritte Variante: der sogenannte Fehlertext. Beim Fehlertext bekommen Sie einen Text vorgelegt. Ihre Aufgabe besteht dann darin, die Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler im Text zu finden und zu korrigieren.

Wie ist der Ablauf von einem Lückendiktat beim Einstellungstest?

Je nach Behörde oder Firma kann sich der genaue Ablauf beim Lückendiktat ein wenig unterscheiden. Grundsätzlich läuft der Test aber so ab:

  • Zusammen mit Ihren Mitbewerbern gehen Sie in den entsprechenden Prüfungsraum. Wenn alle ihre Plätze gefunden haben, erklären die Prüfer, wie das Lückendiktat ablaufen wird und welche Regeln dabei gelten. Wenn Sie etwas nicht verstanden haben, können Sie natürlich nachfragen. Und das sollten Sie auch tun. Denn wenn das Diktat begonnen hat, sind Rückfragen nicht mehr erlaubt!
  • Wird der Test computergestützt durchgeführt, erscheint der Lückentext auf Ihrem Bildschirm. Ansonsten verteilen die Prüfer Papierbögen.
  • Dann geht es los. Dafür wird der Text vorgelesen. Meist übernimmt das eine Computerstimme, die Sie über Lautsprecher hören. Manchmal gibt es auch Kopfhörer, die Sie für das Diktat aufsetzen müssen. In diesem Fall hören Sie den Text über die Kopfhörer. Es gibt aber auch Unternehmen, bei denen ein Prüfer den Text vorliest.
  • Beim Diktieren wird der Text in einzelne Abschnitte aufgeteilt. Der jeweilige Abschnitt wird meist zweimal, manchmal auch dreimal wiederholt. Sie müssen die Wörter, die in Ihrem Text fehlen, wie diktiert in die entsprechenden Lücken eintragen.
  • Findet das Lückendiktat am PC statt, kann es sein, dass Sie nur in den Diktierpausen schreiben können. Sie müssen dann also abwarten, bis ein Abschnitt zu Ende vorgelesen wurde. Erst danach können Sie Ihre Eintragungen vornehmen.
  • Nach dem eigentlichen Diktat haben Sie meist kurz Zeit, um Ihren Text noch einmal durchzugehen. Anschließend erfolgt die Auswertung.

Unterschiedliche Texte

Das Lückendiktat überprüft in erster Linie Ihre Rechtschreibkenntnisse. Wenn Sie auch Satzzeichen ergänzen müssen, sagen Ihnen das die Prüfer. Aber: Beim Lückendiktat muss es sich nicht unbedingt um einen zusammenhängenden Text handeln. Genauso ist möglich, dass die verschiedenen Abschnitte nichts miteinander zu tun haben.

Um was es thematisch gehen wird, lässt sich nicht vorhersagen. Meistens sind die Texte aber so angelegt, dass die gängigsten Rechtschreibregeln und häufige Ausnahmen überprüft werden. Auch die typischen Fehlerquellen werden gerne eingebaut. Und: Das Tempo beim Diktieren ist oft höher als bei Diktaten in der Schule. Wichtig ist deshalb, dass Sie sich gut konzentrieren. Nach etwa einer halben Stunde ist es geschafft. Viel länger dauert ein Diktat beim Einstellungstest eher nicht.

Lückendiktat Einstellungstest: 4 Tipps für Ihre Vorbereitung

Durch den Deutschunterricht und den täglichen Umgang mit der Sprache sind Sie in Deutsch fit. Deshalb sollte es ausreichen, wenn Sie bei der Vorbereitung auf den Einstellungstest Ihr Wissen etwas auffrischen.

Andererseits sollten Sie die Prüfungssituation nicht unterschätzen. Schließlich sind Sie in einer ungewohnten Umgebung, haben lauter fremde Menschen um sich herum und werden vermutlich ein wenig nervös sein. Haben Sie dann im Hinterkopf, dass Sie sich vorbereitet haben, können Sie ruhiger in die Prüfung gehen und werden sich sicherer fühlen.

Und wie können Sie sich auf das Lückendiktat beim Einstellungstest vorbereiten? Hier sind vier Tipps:

1. Wiederholen Sie die Rechtschreibregeln.

Schauen Sie sich die aktuellen Regeln zur Rechtschreibung noch einmal an. Dabei sollten Sie vor allem die Groß- und Kleinschreibung sowie die Getrennt- und Zusammenschreibung wiederholen. Die gängigsten Ausnahmen hierbei sollten Sie sich ebenso ins Gedächtnis rufen. Und setzen Sie sich mit den Komma-Regeln auseinander. Denn diese Bereiche bilden üblicherweise Schwerpunkte beim Diktat.

2. Üben Sie mit Mustertexten.

Damit Sie ein Gefühl für die Abläufe bekommen, sollten Sie Übungsdiktate schreiben. Wir haben dafür Texte für Sie vorbereitet. Daneben können Sie sich auch Texte aus Sachbüchern aussuchen und diktieren lassen – oder selbst aufnehmen und anschließend abspielen. Artikel aus großen, namhaften Zeitungen oder aus Fachzeitschriften können Sie ebenso nehmen.

Solche Texte eignen sich deshalb gut zum Üben, weil das Niveau ungefähr dem Schwierigkeitsgrad von den Diktaten beim Einstellungstest entspricht. Außerdem können Sie davon ausgehen, dass die Texte richtig geschrieben sind. Bei Online-Beiträgen auf Internetseiten ist das leider nicht immer der Fall.

3. Lösen sie Übungsaufgaben.

Übungsaufgaben zur Rechtschreibung und zum Wortschatz sind eine gute Möglichkeit, um Ihr Wissen zu überprüfen und aufzufrischen. Auch Quizspiele und Kreuzworträtsel sind ein bewährtes Mittel. Und nebenbei üben Sie so auch gleich für die Fragen aus dem Themenbereich Deutsch, die so gut wie immer beim Einstellungstest auftauchen.

4. Lesen Sie.

Wenn Sie lesen, begegnen Ihnen allerlei Wörter und Formulierungen. Darunter können auch Begriffe sein, die Sie vielleicht nicht kennen oder anders geschrieben hätten. Beim Lesen merken Sie sich das Schriftbild. Sehen Sie dann ein Wort, können Sie leichter beurteilen, ob das Wort richtig geschrieben ist oder falsch aussieht.

Außerdem sorgt das Lesen dafür, dass Sie auf dem Laufenden bleiben. Das ist deshalb hilfreich, weil es beim Diktat durchaus um aktuelle Ereignisse oder Situationen, die mit dem Beruf zusammenhängen, gehen kann.

5 gute Ratschläge für das Lückendiktat beim Einstellungstest

Dass Sie vielleicht ein wenig Bammel vor dem Lückendiktat haben, ist verständlich. Schließlich müssen Sie den Text vor sich mitlesen, auf das Diktierte hören, die fehlenden Wörter verstehen und die Lücken richtig ausfüllen. Das alles muss mehr oder weniger gleichzeitig passieren. Klar, dass dafür Konzentration notwendig ist – und Nervosität es nicht leichter macht.

Aber: Sie müssen sich nicht unnötig verrückt machen! Der Text wird nicht so schwierig sein, dass selbst Ihr früherer Deutschlehrer seine Probleme hätte. Und niemand erwartet, dass Sie ein Deutsch-Genie sind. Es geht am Ende um ganz normale, grundlegende Kenntnisse.

Atmen Sie deshalb durch und behalten Sie die folgenden Tipps im Hinterkopf:

  • Haben Sie ein Wort nicht richtig verstanden oder sind Sie sich nicht ganz sicher, dann schreiben Sie auf, was Sie vermuten. Bei der Wiederholung können Sie Ihre Aufzeichnung vielleicht kontrollieren.
  • Schreiben Sie die Wörter gleich auf. Versuchen Sie nicht, sich die Lückenwörter für später zu merken. Denn Sie werden nicht die Zeit haben, um später in aller Ruhe zu überlegen, was in die Lücke muss.
  • Denken Sie nicht zu lange über die richtige Schreibweise nach. Verlassen Sie sich ruhig auf Ihr Bauchgefühl. Je länger Sie sich mit einem Wort befassen, desto unsicherer werden Sie. Meistens ist die erste Eingebung ohnehin die Richtige. Und je mehr Sie korrigieren, desto eher bauen Sie Fehler ein, wo vorher gar keine waren.
  • Achten Sie auf eine leserliche Schrift, wenn Sie von Hand schreiben. Kann der Prüfer nicht richtig entziffern, was Sie geschrieben haben, wird er im Zweifel einen Fehler unterstellen.
  • Werden Sie nicht panisch, wenn eine Lücke leer geblieben ist oder Sie irgendwo einen Fehler vermuten. Natürlich sollte ein fehlerfreier Text Ihr Ziel sein. Aber Sie fallen nicht gleich durch, nur weil Sie keine 100 Prozent erreicht haben.

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