Zahnmedizinische Fachangestellte müssen medizinisch versiert sein und gern mit Menschen umgehen. Ihre Hauptaufgaben liegen in der Assistenz von Zahnärzten sowie in der Betreuung von Patienten. Die meisten zahnmedizinischen Fachangestellten haben eine Realschulabschluss und konnten bereits in der Schule besonders gut in den Fächern Deutsch, Mathematik, Biologie und Physik/Chemie glänzen. Um sich für den Einstellungstest zahnmedizinische Fachangestellte gut vorzubereiten, müssen sie zudem noch Aufgaben im Bereich Allgemeinwissen, Konzentrationsvermögen und logisches Denken lösen. Kurz um: Der Einstellungstest zahnmedizinische Fachangestellte ist eine große Herausforderung – und bedarf einiger Vorbereitung.
Einstellungstest zahnmedizinische Fachangestellte
Nina ist zahnmedizinische Fachangestellte – so kam sie zu diesem Beruf
„Mir war schon relativ früh klar, dass ich einen Beruf erlernen will, der mich mit Menschen arbeiten lässt. Bei der Durchsicht möglicher Gesundheitsberufe sowie dem einen oder anderen Praktikum wurde jedoch schnell klar: In einem Krankenhaus kann ich nicht arbeiten. Zu groß war mir die Organisation, zu viele Abteilungen, in denen ich unmöglich hätte arbeiten wollen. Ach ja, da ich selbst kaum Zeit im Bad verbringe, wäre die Wellness-Branche für mich absolut undenkbar gewesen. Kosmetikerin oder Friseurin zu werden, würde mir absolut nicht liegen. Also absolvierte ich ein Praktikum in einer Zahnarztpraxis und es gefiel mir gut dort. Warum?
- Weil ich es mag zu organisieren und ich dieses Talent insbesondere im hektischen Praxisalltag sehr gut einbringen konnte.
- Weil ich ein offener Mensch bin, der Menschen gerne hilft, sie informiert und berät und dabei immer höflich und freundlich ist.
- Weil es mir persönlich mehr Spaß macht, die Arbeiten des Zahnarztes zu beobachten und ihm die richtigen Instrumente zu reichen, anstatt selbst beispielsweise Zahnarzt zu werden.
- Weil mich die filigrane Arbeit reizt, die gerade bei der Behandlung im Mundraum nötig ist.
- Weil ich die Vielseitigkeit am Beruf schätze, denn ich kann vorbereitende Behandlungen selbstständig ausführen, Füllungen vorbereiten, Abdrücke nehmen und Röntgenbilder entwickeln.
- Weil ich durch die vielen Aufgaben im kaufmännischen und organisatorischen Bereich viel in punkto Büro- und Verwaltungsarbeit dazugelernt habe, was mir sogar privat noch zum Vorteil wurde.
Ergo: Der Beruf der zahnmedizinischen Fachangestellten ist wie für mich gemacht – allerdings hätte ich die Ausbildungsstelle um ein Haar in den Wind schreiben müssen. Ich war mir so sicher, dass mich die guten Noten in Biologie, Physik und Mathematik schon durch den Einstellungstest bringen würden, aber da hatte ich mich richtig getäuscht. Mein Fazit: Mein Allgemeinwissen ist grottenschlecht, logisches und visuelles Denkvermögen ist trainierbar und Konzentrationsvermögen ebenso. Ich war froh, dass ich nach dem ersten Reinfall noch in einer anderen Praxis einen Einstellungstest absolvieren durfte. Davor habe ich wie von Sinnen den Einstellungstest zahnmedizinische Fachangestellte geübt und gebüffelt – und nach bestandener Prüfung den Ausbildungsvertrag unterzeichnen können.“
- Einstellungstest Komplettkurs für alle Berufe
- Aktuelle Fragen aus diesem Jahr
- Alle Testfelder vorhanden
- Schritt-für-Schritt-Erklärungen aller Lösungen
- Online sofort durchführbar
- über 4500 aktuelle Fragen und Antworten
Biologie-Aufgaben aus dem Einstellungstest zahnmedizinische Fachangestellte
- Mitten in der Prüfung der Fauxpas. Ein Schüler fühlt sich gänzlich ohne Energie und möchte ein Nahrungsmittel zu sich nehmen, wodurch er rasch Energie erhält. Welches ist das und warum? (Antwort: Traubenzucker wäre ideal für diesen Schüler. Er gilt als „Einfachzucker“, liefert rasch verfügbare Energie, weil die Lebensmittel nicht erst zersetzt werden müssen. Biologisch betrachtet wird er im Dünndarm aufgenommen und in Energie umgewandelt.)
- Warum ist der menschliche Körper ohne bestimmte Enzyme nicht überlebensfähig? (Antwort: Enzyme haben die Aufgabe im menschlichen Körper, die aufgenommene Nahrung in die Einzelteile zu zerlegen, die der Darm verarbeiten kann. Dies wiederum ist nötig, um aus der aufgenommenen Nahrung Energie zu gewinnen.)
- Was ist der Unterschied zwischen einer passiven und einer aktiven Immunisierung? (Antwort: Die passive Immunisierung bedeutet, dass Krankheitserreger einem Tier geimpft werden, das daraufhin Antikörper bildet. Extrahiert man diese wieder aus dem Serum des Tieres, wird dieses dem Menschen geimpft. Einen Langzeitschutz ermöglicht die passive Immunisierung nicht, denn es werden keine körpereigenen Gedächtniszellen gebildet. Bei der aktiven Immunisierung hingegen erhält der Körper selbst die Krankheitserreger via Impfdosis. Die natürliche Reaktion darauf ist die Bildung von Antikörpern, Gedächtniszellen und Plasmazellen. Käme es dann zu einer realistischen Infektion, reaktivieren die Gedächtniszellen sofort die Antikörper.)
- Warum ist es möglich, dass man an typischen Kinderkrankheiten wie etwa Mumps und Masern nur einmal erkrankt? (Antwort: Bei einer Kinderkrankheit passiert etwas Ähnliches wie bei einer aktiven Immunisierung: Der Körper bildet Gedächtniszellen und Antikörper. Würde der Virus erneut antreten, würden die Gedächtniszellen diesen erkennen und sich mithilfe von Antikörpern erfolgreich gegen ihn wehren können.)
- Wie heißen die Bausteine der DNA und wie sieht deren Struktur aus? (Antwort: Die Bausteine der DNA heißen Guanin, Cytosin, Thymin, Adenin, Desoyribose und Phosphosäure. Die Struktur lässt sich als Molekülkette beschreiben, die in einem Doppelstrang verläuft. Die Verbindung besteht über jeweils zwei passende Basenpaare.)
Eine Mathematik-Aufgabe aus dem Einstellungstest zahnmedizinische Fachangestellte
Die umfangreiche Textaufgabe lautet wie folgt: Silvia hat Geburtstag und backt eine Torte. Die Tortenform, die sie dafür verwendet, hat 26 Zentimeter Durchmesser. In fertigem Zustand ist die Torte dann sieben Zentimeter hoch.
- Wie viel Leckereien sind in der Torte (welches Volumen hat die Torte)? (Antwort: In Silvias Torte stecken 3.720 cm³ an Leckereien. Das heißt, dass die Torte ein Volumen von 3,7 Liter hat.)
- Melanie, Silvias beste Freundin, bringt zur Geburtstagsfeier ebenfalls eine Torte mit. Diese hat aber nur einen Durchmesser von 24 Zentimetern, kommt wohl aber auf dasselbe Gesamtvolumen. Wie hoch ist die Torte, die Melanie gebacken hat? (Antwort: Melanies Torte ist 8,2 Zentimeter hoch.)
- Um sie bis zum großen Fest kaltzustellen, verpackt Silvia ihre Torte in einen Karton, der quaderförmig ist. Sowohl an den Seiten als auch unten ist jeweils ein Zentimeter Luft bis zum Rand des Kartons. Wie groß ist der Karton und wie viel Volumen hat er? (Antwort: Eine Kartonkante beträgt 28 Zentimeter, da angegeben war, dass die Torte überall einen Zentimeter Luft bis zum Rand hat. Der Karton ist acht Zentimeter hoch. Das Gesamtvolumen des Kartons liegt bei 6.272 cm³, also 6,3 Liter.)
Kein Zweifel – für den Einstellungstest zahnmedizinische Fachangestellte ist Vorbereitung nötig
Vermutlich haben die skizzierten Aufgaben eines gezeigt: Den Einstellungstest zahnmedizinische Fachangestellte ohne Vorbereitung zu bestehen, ist schier unmöglich. Deswegen sollten Sie sich noch heute eine dieser beiden Testvarianten sichern:
- den Einstellungstest zahnmedizinische Fachangestellte
- oder den Einstellungstests für alle Berufe
So können auch Sie sich bestmöglich auf den Einstellungstest zahnmedizinische Fachangestellte vorbereiten.
Bildnachweis: Robert Kneschke/fotolia.com