
Bei den Aufgaben mit Abwicklungen geht es nicht um kreative Bastelarbeiten, sondern um das visuelle Denken.
Ob einparken, ein Möbelstück zusammenbauen oder einen Gegenstand für den Versand verpacken: Räumliches Vorstellungsvermögen ist an vielen Stellen gefragt. Denn das visuelle Denken schafft die Grundlage dafür, dass Sie Objekte zwei- und dreidimensional erfassen und analysieren können. Ein Einstellungstest überprüft räumliches Vorstellungsvermögen gerne mittels Abwicklungen und Faltvorlagen.
Einstellungstest räumliches Vorstellungsvermögen: Abwicklungen
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Sich im zwei- und dreidimensionalen Raum gut orientieren zu können, ist vor allem in den Berufen wichtig, in denen Mathematik und technisches Verständnis eine große Rolle spielen. Doch sich schnell einen Überblick über die Sachlage zu verschaffen, Muster zu erkennen und Zusammenhänge herzustellen – sich also im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild zu machen – ist eine Fertigkeit, die immer gefragt ist.
Wie gut es Ihnen gelingt, Bilder zu erfassen und Lösungen zu visualisieren, prüft der Einstellungstest durch verschiedene Aufgabenarten. Typische Übungen zum visuellen Denkvermögen bestehen zum Beispiel darin, dass Sie Symbolreihen fortsetzen, fehlerhafte und gespiegelte Figuren erkennen oder Würfel gedanklich drehen sollen. Außerdem setzt der Einstellungstest gerne Aufgaben mit Abwicklungen ein, um Ihr räumliches Vorstellungsvermögen zu testen.
Räumliches Vorstellungsvermögen im Einstellungstest: Wie sehen die Aufgaben mit Abwicklungen und Faltvorlagen aus?
Abwicklungen und Faltvorlagen sind eine oft genutzte Aufgabenart im Einstellungstest, um zu überprüfen, wie gut Ihr räumliches Vorstellungsvermögen ist. Wie viele andere Aufgaben zum visuellen Denken möchten auch diese Übungen herausfinden, ob Sie sich im übertragenen Sinne ein Bild von Inhalten und Lösungen machen können.
Aber die Testfragen überprüfen nicht nur, ob Sie Grafiken erfassen, auswerten und verarbeiten können. Stattdessen kommen mehrere Fertigkeiten zusammen. Dazu gehören das räumliche Vorstellungsvermögen, das logische und abstrakte Denken und die visuelle Auffassungsgabe. Damit zielen die Aufgaben auf die Intelligenzstruktur ab. Es geht also nicht um klassisches Wissen, sondern um Ihre kognitive Leistungsfähigkeit.
Dabei können die Aufgaben im Einstellungstest in mehreren Varianten auftauchen:
Faltvorlagen zusammenbauen
Bei dieser Aufgabenart sehen Sie eine klassische Faltvorlage. Als Antwortmöglichkeiten sind mehrere Körper abgebildet. Sie sollen bestimmen, welcher Körper aus der dargestellten Abwicklung gefaltet werden kann.
Ein Beispiel

Lösung: b
Abwicklungen erkennen
Ein anderer Aufgabentyp zeigt Ihnen ebenfalls Faltvorlagen und daraus gebildete Körper. Bei den Körpern handelt es sich überwiegend um Würfel oder Quader. Die Besonderheit bei diesen Aufgaben liegt darin, dass Sie die Faltvorlage gedanklich nicht nur zusammensetzen, sondern zusätzlich dazu auch noch drehen müssen.
Ein Beispiel

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Lösung: b
Erklärung: Behalten Sie die Fläche mit dem Quadrat im Blick. Wenn Sie die Faltvorlage nun gedanklich zusammenbauen, wäre das Quadrat oben, während die linke Fläche die Unterseite bildet. Kippen Sie den Würfel dann zweimal nach hinten und drehen ihn eine Fläche weiter im Uhrzeigersinn, ergibt sich Würfel b.
Flächen und Kanten kennzeichnen
Auch bei dieser Aufgabenart sehen Sie einen Körper einmal als Faltvorlage und einmal in zusammengebauter Form. Auf dem Körper sind einzelne Flächen und Kanten mit Buchstaben markiert. Ihre Aufgabe ist, die dazugehörigen Stellen auf der Faltvorlage zu kennzeichnen. Dafür wählen Sie die Ziffer aus, die zur jeweiligen Fläche oder Kante gehört.
Ein Beispiel

a: 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8
b: 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8
c: 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8
d: 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8
e: 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8
Lösung: a 3, b 5, c 7, d 8, e 2
Wie kann ich mich auf solche Testaufgaben vorbereiten?
Obwohl räumliches Vorstellungsvermögen vor allem in handwerklichen, technischen und kreativ-gestalterischen Berufen wichtig und generell sicherlich hilfreich ist, wird sich die Anzahl der Aufgaben mit Abwicklungen und Faltvorlagen im Einstellungstest in Grenzen halten. Denn zum einen kann der Eignungstest viele verschiedene Aufgabentypen einsetzen, um das visuelle Denken zu testen.
Zum anderen gibt es Kenntnisse und Fertigkeiten, die für die berufliche Eignung eine größere Rolle spielen. Sie brauchen also keine Angst zu haben, dass Sie am Test scheitern, nur weil Ihnen Aufgaben mit Faltvorlagen weniger gut liegen.
Trainieren Sie mit Beispielaufgaben!
Die effektivste Vorbereitung auf den Einstellungstest sind Übungsaufgaben. Fragen, die so auch im Einstellungstest vorkommen, vermitteln Ihnen eine gute Übersicht über die unterschiedlichen Aufgabenarten.
Sie machen sich mit den Aufgabentypen vertraut, lernen die Fragestellungen kennen und sehen, worum es bei den Übungen geht. Dadurch können Sie sich die Methode zurechtlegen, mit der Sie die Aufgaben am besten lösen können. Außerdem schulen Sie so natürlich Ihr räumliches und visuelles Denken.
Nutzen Sie Hilfsmittel!
Wenn Sie sich schwer damit tun, sich vor dem geistigen Auge vorzustellen, wie aus einer Faltvorlage ein dreidimensionaler Körper wird, verwenden Sie ruhig Hilfsmittel. Nehmen Sie zum Beispiel einen Streifen Papier, zeichnen Sie Faltlinien auf und knicken Sie das Papier an den Linien. Wenn Sie ein Objekt auf diese Weise zusammengesetzt und wieder auseinandergenommen haben, können Sie den Aufbau viel leichter nachvollziehen.
Statt Schablonen anzufertigen, können Sie verschiedene Körper natürlich auch mit dem Bleistift skizzieren. Genauso kann es Ihnen weiterhelfen, wenn Sie Linien, Formen oder Bewegungen einfach mit Ihren Fingern nachstellen. Damit Sie sich besser vorstellen können, wie ein Objekt aussieht und sich bewegt, können Sie die Augen schließen. Das trainiert nebenbei gleich noch Ihr visuelles Gedächtnis.
Bauklötze und Spielwürfel wiederum fördern das Verständnis, wo sich welche Flächen und Kanten befinden und wohin sie bei einer Drehung wandern. Ein unterhaltsames Training für Ihre Beobachtungsgabe sind außerdem Fehlersuchbilder und Wimmelbildspiele. Denn hier müssen Sie genau hinschauen, um die Fehler oder Objekte möglichst schnell zu finden. Das schärft die visuelle Auffassungsgabe.
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