Aktualisiert am 24. September 2026 von Ömer Bekar

Zwölf Fragen, vier Antworten je Frage, ein Auswertungsraster über zehn Wissensgebiete: Der Allgemeinwissenstest auf dieser Seite zeigt dir in rund sechs Minuten, wo du stehst und welches Gebiet dich ausbremst. Du brauchst keine Anmeldung und keine E-Mail-Adresse, die Auswertung läuft in deinem Browser. Jede Lösung kommt mit Begründung und mit der Quelle, aus der sie stammt. Am Ende siehst du deine Punktzahl und daneben, in welchem Gebiet deine Fehler liegen: in Politik, in Wirtschaft, in den Naturwissenschaften oder in der Kultur. Das ist die Angabe, mit der du deine Vorbereitung planen kannst.
Zwölf Fragen zum Allgemeinwissen: Teste dich unter Zeit
Beantworte alle zwölf Fragen, ohne nachzuschlagen, und klicke erst danach auf Auswerten. Die Uhr läuft ab deiner ersten Antwort mit. Sie hält dich nicht auf, sie zeigt dir dein Tempo.
Wissensfragen sind Abruffragen: Entweder du hast die Antwort im Kopf oder nicht. Langes Grübeln kostet dich Zeit, die du an anderer Stelle im Test brauchst. Wenn du eine Frage nach zwanzig Sekunden nicht beantworten kannst, wähle die Antwort, die dir am plausibelsten erscheint, und geh weiter.
Allgemeinwissenstest: 12 Fragen, 10 Wissensgebiete Zeit: 0:00
- An wen richtet der Bundeskanzler die Vertrauensfrage?
- Ab welchem Alter darfst du bei einer Bundestagswahl wählen?
- Welche Institution entscheidet über die Leitzinsen im Euroraum?
- Wer setzt in Deutschland die Höhe des gesetzlichen Mindestlohns fest?
- Wie lange darf eine vereinbarte Probezeit im Arbeitsverhältnis höchstens dauern?
- Von wann bis wann bestand das Deutsche Kaiserreich?
- Welches Bundesland ist flächenmäßig das größte?
- Wie viele Mitgliedstaaten hat die Europäische Union?
- Warum breitet sich Schall im Wasser schneller aus als in Luft?
- Wie viele Bit ergeben ein Byte?
- Wofür steht die Abkürzung DSGVO?
- Wer schuf die Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle?
Dein Ergebnis: was die Punktzahl über deinen Stand sagt
Für diesen Test gilt die folgende Einordnung. Sie ist kein Bewertungsmaßstab eines Arbeitgebers, sondern eine Arbeitshilfe für deine Vorbereitung.
- 10 bis 12 richtig: Dein Grundstock sitzt. Arbeite gezielt an dem einen Gebiet, in dem der Fehler lag.
- 7 bis 9 richtig: Du hast Lücken in einzelnen Gebieten, nicht in der Breite. Die Auswertungstabelle zeigt dir, in welchen.
- 4 bis 6 richtig: Zwei oder drei Gebiete fehlen dir ganz. Nimm sie dir einzeln vor statt alles gleichzeitig.
- 0 bis 3 richtig: Fang bei den Gebieten an, die in diesem Test das größte Gewicht haben: Politik und Staat sowie Wirtschaft und Geld mit je zwei Fragen.
Eine Bestehensgrenze nennt diese Seite bewusst nicht. Wie viele Punkte ein Arbeitgeber im Wissensteil verlangt, legt er in seinem eigenen Auswahlverfahren fest und veröffentlicht es in aller Regel nicht. Jede Prozentzahl, die dir dazu begegnet, stammt aus zweiter Hand.
Welches Wissensgebiet dich ausgebremst hat
Die Tabelle unter deinem Ergebnis zerlegt die zwölf Fragen nach Gebieten. Diese Aufschlüsselung ist für deine Vorbereitung wichtiger als die Gesamtzahl. Acht von zwölf sagen wenig, wenn alle vier Fehler im selben Gebiet liegen: Dann hast du keine allgemeine Wissenslücke, sondern eine klar benennbare, und die schließt du an zwei Abenden.
Abbildung: So verteilen sich die zwölf Fragen dieses Tests auf zehn Wissensgebiete. Grundlage sind die Fragen oben auf dieser Seite, nicht die Gewichtung eines bestimmten Einstellungstests.
Wo im Einstellungstest die Wissensfragen auftauchen
Ob die Wissensfragen einen eigenen Block bilden oder zwischen Rechen- und Sprachaufgaben verteilt sind, legt der Arbeitgeber in seinem Auswahlverfahren fest. Eine allgemeingültige Reihenfolge gibt es nicht.
Verlässlich steht der Aufbau in der Einladung, die du bekommen hast. Nennt sie die Testteile nicht, frag bei der Stelle nach, die dich eingeladen hat. Diese Nachfrage ist üblich.
Für dein Training ändert die Position ohnehin nichts. Eine Zahlenreihe lässt sich mit einem Verfahren knacken, eine Wissensfrage nicht: Entweder der Inhalt ist im Kopf oder er ist es nicht. Genau deshalb ist der Wissensteil derjenige, den du am frühesten angehen musst.
Multiple Choice statt Freitext: wie die Fragen gestellt werden
Eine Auswahlfrage nennt dir die richtige Antwort bereits, sie steht zwischen drei falschen. Das ändert dein Vorgehen: Du musst die Lösung nicht aus dem Gedächtnis formulieren, du musst sie wiedererkennen.
Lies deshalb erst die Frage zu Ende und danach alle vier Antworten, bevor du dich festlegst. Falsche Antworten lassen sich oft ohne Fachwissen aussortieren, weil sie zu absolut formuliert sind oder weil sie zwei Begriffe vermischen. Bleiben zwei Antworten übrig, steht es beim Raten eins zu eins statt eins zu drei.
Ob sich Raten für dich lohnt, hängt an einer einzigen Angabe: Zieht der Test Punkte für falsche Antworten ab? Steht dazu nichts in der Anleitung zum Testheft, frag vor dem Start. Wird nichts abgezogen, lässt du keine Frage leer.
Weitere Fragen im Prüfungsformat, jeweils mit Lösung, stehen unter Wissensfragen im Einstellungstest.
Lösungen mit Erklärung: warum der richtige Buchstabe allein nichts bringt
Ein Lösungsbuchstabe sagt dir, dass du danebenlagst. Woran es lag, sagt er nicht. Deshalb steht unter jeder Frage in diesem Test die Begründung mit ihrer Quelle: ein Artikel des Grundgesetzes, ein Paragraf oder die Behörde, welche die Zahl führt.
Geh nach einer falschen Antwort so vor: Lies die Begründung, blende sie wieder aus und formuliere sie in einem eigenen Satz nach. Was du nachformulieren kannst, hast du behalten. Was du nur angehakt hast, ist am nächsten Tag wieder weg.
Allgemeinwissenstest als PDF zum Ausdrucken
Ein PDF findest du hier nicht, und das hat einen Grund: Ein Ausdruck kann nicht auswerten. Auf Papier musst du die Lösungen abdecken, damit du nicht schielst, und dir fällt genau der Teil weg, der dir am meisten nützt – die Aufschlüsselung nach Wissensgebieten.
Willst du trotzdem auf Papier arbeiten, drucke diese Seite über die Druckfunktion deines Browsers aus (Strg und P, auf dem Mac Befehlstaste und P). Die folgende Liste enthält dieselben zwölf Fragen ohne Antwortvorgaben, du musst sie also frei beantworten. Das ist schwerer als das Ankreuzen oben und zeigt dir deutlicher, was wirklich sitzt. Die Lösungen stehen im Testmodul weiter oben.
- An wen richtet der Bundeskanzler die Vertrauensfrage?
- Ab welchem Alter darfst du bei einer Bundestagswahl wählen?
- Welche Institution entscheidet über die Leitzinsen im Euroraum?
- Wer setzt in Deutschland die Höhe des gesetzlichen Mindestlohns fest?
- Wie lange darf eine vereinbarte Probezeit im Arbeitsverhältnis höchstens dauern?
- Von wann bis wann bestand das Deutsche Kaiserreich?
- Welches Bundesland ist flächenmäßig das größte?
- Wie viele Mitgliedstaaten hat die Europäische Union?
- Warum breitet sich Schall im Wasser schneller aus als in Luft?
- Wie viele Bit ergeben ein Byte?
- Wofür steht die Abkürzung DSGVO?
- Wer schuf die Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle?
Was der Allgemeinwissenstest kostet
Der Test auf dieser Seite ist kostenlos und bleibt es. Du brauchst kein Konto und keine E-Mail-Adresse. Deine Antworten werden in deinem Browser ausgewertet und weder gespeichert noch übertragen.
Geld kostet auf dieser Seite nur das Trainingscenter mit seinen deutlich größeren Aufgabenpools. Für eine Standortbestimmung brauchst du es nicht – und kaufen solltest du es frühestens, wenn du weißt, welches Gebiet dir fehlt.
Allgemeinwissenstest für die Ausbildung: was für Azubis anders ist
Wer sich um einen Ausbildungsplatz bewirbt, sitzt vor denselben Fragetypen wie jeder andere Bewerber. Der Unterschied liegt nicht im Test, sondern in deiner Ausgangslage: Dein Schulwissen ist frisch, dafür fehlen dir die Berufsjahre, in denen sich Wissen über Arbeitswelt und Wirtschaft nebenbei ansammelt.
Sieh dir in der Auswertung deshalb zuerst die Fragen 3 bis 5 an. Sie decken Wirtschaft und Geld sowie Recht und Arbeitswelt ab. Wenn du dort danebenliegst, bei Geschichte und Naturwissenschaften aber triffst, ist das ein bekanntes Muster kurz nach der Schule. Es sagt dir nur, wo du anfängst.
Aufnahmetest in Österreich: was dieser Test nicht abdeckt
Dieser Test fragt Wissen zu Deutschland, zur Europäischen Union und allgemeine Sachzusammenhänge ab. Hast du einen Aufnahmetest in Österreich vor dir, nimm ihn für das Format und für dein Tempo, nicht für die Inhalte: Fragen zur österreichischen Staatsordnung oder zur Landesgeschichte findest du hier nicht. Dieselbe Einschränkung gilt für die Schweiz.
Wenn ganze Gebiete fehlen: wo du weitertrainierst
Ein Test zeigt dir den Stand, er hebt ihn nicht. Fehlen dir in der Auswertung zwei oder mehr Gebiete vollständig, brauchst du einen Plan über mehrere Wochen statt weiterer Testdurchläufe. Einen Ablauf über vier Wochen findest du unter Allgemeinwissen verbessern.
Willst du stattdessen einen zweiten Durchgang mit anderen Fragen, geht es unter Allgemeinbildungstest weiter. Gehört der Wissensteil bei dir zu einem Einstellungstest mit Rechen- und Sprachaufgaben, kannst du die übrigen Teile unter Zahlenreihen und unter logischen Schlussfolgerungen üben.
Weiterüben im Online-Testmodul
Das folgende Modul stellt weitere Fragen zum Allgemeinwissen und wertet sie automatisch aus. Du kannst es so oft starten, wie du willst.
Allgemeinwissenstest
Ein zweites Modul mischt die Themen so, wie ein Einstellungstest sie stellt: ohne Vorankündigung, vier Antworten je Frage, eine davon richtig.
Einstellungstest Allgemeinwissen
Zum Einstellungstest-Trainingscenter
Alle Themen dazu im Überblick: Allgemeinwissen im Einstellungstest