
Grafik-Analogien testen unter anderem das logische Denkvermögen.
Deutsch, Mathematik, Allgemeinwissen, logisches Denken: Der Einstellungstest enthält Aufgaben aus verschiedenen Bereichen. Weil der Test immer die Eignung für den jeweiligen Beruf feststellen soll, unterscheiden sich die Abläufe und die Inhalte etwas voneinander. Aber der grundlegende Ablauf ist gleich. Und es gibt einige Aufgabentypen, die so gut wie immer drankommen. Zu diesen Standards im Einstellungstest zählen auch Grafik-Analogien.
Einstellungstest Logisches Denken Grafik-Analogien
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Viele Arbeitgeber setzen ein Auswahlverfahren mit Einstellungstest ein. Der Test soll ein umfangreiches Bild von Ihren Kenntnissen, Fähigkeiten und Interessen liefern und so dabei helfen, Ihre fachliche und persönliche Eignung für den angestrebten Beruf zu beurteilen.
Je nach Tätigkeit und Arbeitgeber unterscheiden sich die Testverfahren zwar voneinander. Schließlich sind als Verwaltungsangestellte/r im öffentlichen Dienst andere Kompetenzen gefragt als zum Beispiel als Kfz-Mechatroniker/-in, Immobilienmakler/-in oder Erzieher/-in.
Aber so wie in einem Vorstellungsgespräch regelmäßig bestimmte Fragen gestellt werden, sind auch im Einstellungstest bestimmte Aufgabenarten typisch. Eine dieser Aufgabenarten im Einstellungstest, die logisches Denken prüft, sind Grafik-Analogien. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie jetzt!
Was sind Grafik-Analogien?
Eine Analogie beschreibt eine Übereinstimmung, eine Ähnlichkeit oder ein gleiches Verhältnis. Dabei gibt es Analogien in vielen verschiedenen Bereichen, so zum Beispiel in der Philosophie und der Rhetorik, aber auch in der Mathematik, der Biologie oder im Recht.
Je nach Fachgebiet wird der Begriff etwas anders definiert. Grundsätzlich bezeichnen Analogien aber Sachverhalte oder Beziehungen, die miteinander vergleichbar sind und deshalb in einen Zusammenhang gestellt werden können.
So können die beiden Symbole eines Paares zum Beispiel eine bestimmte Farbkombination haben. Damit die Gleichung ein sinnvolles Verhältnis ergibt, muss die Farbkombination beim anderen Symbolpaar identisch sein. Die Aufgaben mit Grafik-Analogien im Einstellungstest erklären wir aber gleich noch genauer.
Worauf zielen die Grafik-Analogien im Einstellungstest ab?
Bei den Aufgaben im Einstellungstest geht es um verschiedene Fertigkeiten. Ein Aspekt ist das visuelle Denken. Können Sie Grafiken erfassen, Formen bestimmen und Muster erkennen? Ein anderer Aspekt ist das abstrakte und logische Denken. Gelingt es Ihnen, Zusammenhänge herzustellen, Rückschlüsse zu ziehen und Regeln weiterzudenken?
Zusätzlich dazu spielen auch Ihre Konzentrationsfähigkeit und Ihre Bearbeitungsgeschwindigkeit eine Rolle. Meisten bleibt Ihnen nur wenig Zeit für die Aufgaben. Deshalb müssen Sie aufmerksam, aber auch zügig vorgehen.
Wie sehen die Aufgaben mit Grafik-Analogien im Einstellungstest aus?
Die Testaufgaben mit grafischen Analogien folgen alle dem gleichen Muster. Eine Frage besteht jeweils aus einer Gleichung mit zwei Symbolpaaren, die unter- und zueinander in einem logischen Verhältnis stehen.
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Ein Symbolpaar ist vollständig, beim anderen Symbolpaar fehlt ein Partner. Sie müssen als Erstes das Verhältnis zwischen den Symbolen des vollständigen Paares analysieren. Diese Beziehung übertragen Sie dann auf das zweite Symbolpaar, sodass eine Gleichung entsteht, bei der beide Symbolpaare in der gleichen Beziehung zueinander stehen.
Die gesuchte Grafik müssen Sie aber nicht selbst erstellen. Denn die Testfragen sind Auswahlfragen. Sie sehen also verschiedene Lösungsvorschläge und wählen daraus die richtige Lösung aus.
Ein Beispiel
Mit der theoretischen Beschreibung können Sie sich vielleicht nicht allzu viel unter den Testaufgaben vorstellen. Damit klar wird, worum es geht, zeigen wir Ihnen deshalb ein Beispiel, so wie die Aufgaben auch im Einstellungstest vorkommen.

Lösung: b
Erklärung: Wenn Sie sich das erste Symbol anschauen, stellen Sie fest, dass sich das erste Symbol um 90 Grad nach rechts gedreht hat. Außerdem hat sich ein weißes Kästchen in ein graues Kästchen verfärbt. Damit dieses Verhältnis auch beim zweiten Symbolpaar gegeben ist, muss sich also das erste Symbol des zweiten Paares ebenfalls um 90 Grad nach rechts drehen und vier graue Felder bekommen. Diese beiden Bedingungen erfüllt nur Figur b.
Übrigens
Im Einstellungstest kommen nicht nur Grafik-Analogien, sondern auch Wortanalogien vor. Wortanalogien basieren auf dem gleichen Prinzip, nur dass Sie anstelle von Symbolen Wörter vor sich haben. Bei Wortanalogien bestehen die Gleichungen also aus zwei Wortpaaren in einem bestimmten Verhältnis und Ihre Aufgabe ist, die Gleichung logisch richtig zu vervollständigen. Bei den Wortpaaren kann es sich um Gegenteile, Synonyme oder Ober- und Unterbegriffe handeln.
Wie löse ich die Testaufgaben am besten?
Die Grafik-Analogien im Einstellungstest folgen immer dem gleichen Prinzip. Von den abgebildeten Symbolen bilden zwei Figuren ein Paar in einem bestimmten Verhältnis. Das dritte Symbol gehört zum anderen Symbolpaar. Aus den Lösungsvorschlägen wählen Sie die Figur aus, die das zweite Paar ins gleiche Verhältnis setzt wie das erste Paar.
Bleibt aber die Frage, wie Sie das fehlende Symbol finden. Gehen Sie dazu am besten schrittweise vor:
- Ermitteln Sie zuerst, welche Symbole ein Paar bilden. Denn die Paare stehen nicht immer nebeneinander. Genauso ist möglich, dass das erste und das dritte sowie das zweite und das vierte Symbol je ein Paar bilden.
- Analysieren Sie anschließend das erste Paar. Was haben die beiden Symbole gemeinsam? Wodurch unterscheiden Sie sich voneinander? Wie verändert sich das zweite Symbol im Vergleich zum ersten? Achten Sie auf Formen, Farben, Positionen und die einzelnen Bestandteile.
- Haben Sie das Verhältnis zwischen den Symbolen des ersten Paares erkannt, kümmern Sie sich um das zweite Paar. Wie muss der fehlende Partner aussehen, damit sich die Beziehung beim zweiten Symbolpaar genauso verhält wie beim ersten Paar?
- Aus den Lösungsvorschlägen wählen Sie nun das passende Symbol aus.
Theoretisch können Sie auch von den Antwortmöglichkeiten ausgehen und überlegen, welche davon stimmt. Allerdings ist das schwieriger. Denn auf den ersten Blick könnten meist alle Symbole passen. Um sich nicht verwirren zu lassen, ist deshalb besser, wenn Sie die Lösung erst selbst finden und danach mit den Antworten abgleichen.
Üben Sie mit Beispielaufgaben!
Grafische Analogien sind nicht so kompliziert, wie es zunächst vielleicht erscheint. Wenn Sie das Schema einmal verstanden haben, können Sie die Aufgaben gut und schnell lösen.
Die effektivste Vorbereitung besteht darin, Beispielaufgaben zu bearbeiten. So lernen Sie die Aufgabenart kennen und sehen, welche Beziehungen zwischen den Symbolen typisch sind. Dadurch durchschauen Sie immer besser, worauf Sie achten sollten.
Gleichzeitig können Sie beim Üben die Strategie entwickeln, die für Sie am besten funktioniert und Sie am schnellsten zum Ziel bringt. Außerdem gewöhnen Sie sich an den Zeitdruck, wenn Sie sich beim Training ein zeitliches Limit setzen. Passende Testmodule zum Üben finden Sie auf unserer Webseite!
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