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Aktualisiert am 23. Oktober 2018 von Ömer Bekar

Einstellungstest JustizUnter den Begriff Justiz fallen zunächst alle die Tätigkeitsbereiche und Institutionen, die im Zusammenhang mit der Rechtspflege und der Judikative stehen, was bedeutet, dass Justizbeamte beispielsweise an Gerichten und bei Staatsanwaltschaften, der Justizverwaltung oder im Strafvollzugsdienst tätig werden. Nach Prüfung der Unterlagen findet in aller Regel zunächst eine psychologische Eingangsuntersuchung statt, die Aufschluss darüber gibt, ob der Bewerber den hohen Anforderungen im Hinblick auf die psychische und teils auch körperliche Belastung gewachsen ist. Im Anschluss daran wird ein Einstellungstest durchgeführt, der letztlich dazu dient, den Bewerber intensiv kennen zu lernen und ermöglicht, ihn unmittelbar mit den anderen Bewerbern zu vergleichen.

Einstellungstest Justiz

  • In aller Regel gliedert sich der Einstellungstest im Bereich Justiz in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. Je nach künftiger Arbeitsstätte, beispielsweise im Zusammenhang mit einer Laufbahn im Strafvollzugsdienst, wird zudem ein Sporttest durchgeführt. Insgesamt orientieren sich die Einstellungstests inhaltlich an der künftigen Tätigkeit und hinsichtlich des Umfangs und des Schwierigkeitsgrades an der Laufbahngruppe.
  • Ein wichtiges Element im Rahmen des schriftlichen Prüfungsteils ist der Deutschtest. Mithilfe von Rechtschreib- und Grammatikübungen als Auswahlfragen, Diktaten, kurzen Aufsätzen, Lückentexten oder Fragen zum Inhalt eines vorliegenden Textes werden die Kenntnisse im Zusammenhang mit den neuen Rechtschreibregeln, das Ausdrucksvermögen sowie das Textverständnis überprüft. Bei der Lösung dieser Aufgaben sollte der Bewerber jedoch immer bedenken, dass die neuen Rechtschreibregeln teils mehrere Schreibweisen zulassen, so dass bei einigen Fragen auch mehrere Antwortmöglichkeiten richtig sein können.
  • Wissenstests dienen prinzipiell dazu, das allgemeine Bildungsniveau zu ermitteln. Berufsbezogene Fragen werden in diesem Zusammenhang nur in einfacher Form gestellt, allerdings sollten die Grundlagen und die wesentlichen Begriffe aus Bereichen wie Politik, Staat, Gesellschaft und Wirtschaft bekannt sein. Beliebt sind zudem Fragen rund um Themen wie Geographie, Geschichte, Naturwissenschaften oder auch Kunst und Kultur, in aller Regel in Form von Auswahlfragen.
  • Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt innerhalb des schriftlichen Prüfungsteils bilden Logik- und Konzentrationstests. Diese geben Aufschluss darüber, ob der Bewerber Muster und Regeln sowie logische Zusammenhänge erkennt und auch unter Anspannung ein ausreichendes Maß an Konzentrationsvermögen aufweist. Zudem werden sein Urteilsvermögen sowie seine Merkfähigkeit geprüft. Typische Aufgaben aus diesem Testblock sind Schlussfolgerungen, Zahlenreihen, Listen und grafische Darstellungen, die zugeordnet werden müssen oder auch Merk- und Schätzaufgaben. Alles in allem sind diese Aufgaben nicht schwer, setzen jedoch eine zügige und konzentrierte Arbeitsweise voraus. Insofern kann es hilfreich sein, nach dem Ausschlussprinzip vorzugehen, das bedeutet, nicht die richtige Antwort zu suchen, sondern die falschen Antworten zu streichen.
  • Persönlichkeitstests dienen dazu, den Bewerber und seine Charakterzüge intensiv kennen zu lernen. Dazu kommentiert der Bewerber Situationen oder Aussagen oder wird gebeten, Satzanfänge zu vervollständigen. Grundsätzlich gibt es hierbei keine richtigen oder falschen Antworten, allerdings sollte der Bewerber versuchen, einen Mittelweg zwischen seiner tatsächlichen Meinung und dem zu finden, was der Arbeitgeber vermutlich hören möchte. Gut umsetzbar ist dies mittels Relativierungen wie teilweise oder je nach Situation sowie durch kurze und knappe Antworten, die immer einen positiven Charakter haben sollten.
  • Innerhalb des mündlichen Prüfungsteils findet ein Einzelgespräch und teilweise auch eine Gruppendiskussion statt. Typische Fragen in diesem Zusammenhang beschäftigen sich mit dem aktuellen Zeitgeschehen sowie dem Beruf an sich. Insofern sollte sich der Bewerber im Zuge der Vorbereitung Gedanken dazu machen, welche Voraussetzungen für den Beruf notwendig sind, welche wesentlichen Aufgaben, aber auch Vor- und Nachteile der Beruf mit sich bringt oder weshalb der Bewerber aus seiner Sicht für den Beruf geeignet ist. Insgesamt ist wichtig, sich aktiv an den Gesprächen zu beteiligen, jedoch anderen Rednern nicht ins Wort zu fallen, gute Umgangsformen an den Tag zu legen und auf Blickkontakt mit seinem Gesprächspartner zu achten.
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Einstellungstest Justiz

1. Welche Schreibweisen sind zulässig?

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2. Wie lautet der Plural von Kaktus?

 

a) Kaktee
b) Kakteen
c) Kaktuse
d) Kaktusse

 

3. Welche Schreibvarianten sind korrekt?

 

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4. Wie geht die Zahlenreihe weiter? 3 9 6 18 15 45 ?

 

a) 40
b) 42
c) 45
d) 48

 

5. Brief 1 liegt schon länger auf dem Schreibtisch als Brief 2. Brief 2 kam später als Brief 3. Brief 3 und Brief 4 wurden am gleichen Tag zugestellt. Brief 2 ist noch nicht so lange da wie Brief 4, aber Brief 4 wurde später zugestellt als Brief 1. Welchen Brief hat der Postbote zuletzt gebracht?

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a) Brief 1
b) Brief 2
c) Brief 3
d) Brief 4

 

6. Keine Strafjustiz wird ausgeübt vom ?

 

a) Landgericht
b) Oberlandesgericht
c) Bundesverfassungsgericht
d) Amtsgericht

 

7. In Deutschland besteht das Prinzip der Gewaltenteilung. Dabei heißen die drei Gewalten Judikative, Legislative und … ?

a) Exekution
b) Exekutive
c) Exekutierung
d) Exkursion

 

8. Wie heißt oder hieß die Bundesministerin der Justiz im Jahre 2010?

a) Angela Merkel
b) Annette Schavan
c) Ursula von der Leyen
d) Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

 

9. In welchen Fluss mündet die Mosel?

 

a) Elbe
b) Donau
c) Rhein
d) Main

 

10. Seit welchem Jahr ist nicht mehr Bonn, sondern Berlin die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland?

a) 1989
b) 1990
c) 1991
d) 1992

Einstellungstest Justiz Lösungen:

1.) b
2.) b, d
3.) b
4.) b (Lösung mal 3, minus 3)
5.) b
6.) c
7.) b
8.) d
9.) c
10.) b