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Bundeswehr WiedereinstellerDie Bundeswehr ist Traumarbeitgeber für viele Personen. Vielleicht gehören Sie dazu und haben sogar schon einmal als Soldat gedient. Sie sehnen sich nach der Kameradschaft und den Karrieremöglichkeiten zurück, die Ihnen dort geboten werden und sind damit ein Bundeswehr Wiedereinsteller. Wichtig ist jetzt, zu wissen, wie Sie sich auf das Auswahlverfahren und besonders auf den Eignungstest vorbereiten, den Sie nochmal absolvieren müssen.

Das Gute ist, dass Sie nicht allein sind. Es gibt hunderte Menschen wie Sie, die sich genau in diesem Moment mit den gleichen Fragen und Gedanken beschäftigen. Auf dieser Seite werden Sie mit Sicherheit Antworten finden. Am Ende des Beitrags werden Sie einen guten Überblick haben, was Sie zur Vorbereitung machen können und wie Sie schon hier und jetzt für den Ernstfall proben können.

Dieser Artikel zeigt Ihnen nicht nur, warum es zu Bundeswehr Wiedereinsteigern kommt und welchen Bewerberprozess Sie als ein solcher durchlaufen müssen. Sie bekommen praktische Tipps, wie Sie den Auswahlprozess und vor allem den Einstellungstest erfolgreich meistern können. Lesen Sie jetzt und überzeugen Sie sich selbst!

Arbeit bei der Bundeswehr: Die wichtigsten Fakten

Viele Menschen träumen von einer Karriere bei der Bundeswehr. Dabei sind sich die meisten gar nicht mehr bewusst, wen Sie da vor sich haben. Deshalb bekommen Sie hier noch einmal einen kurzer Überblick.

Die Bundeswehr ist in Deutschland der größte Arbeitgeber und bietet für Interessierte unzählige Karrieremöglichkeiten. Wo es in früheren Zeiten eine Wehrpflicht gab, gibt es heute nur noch eine freiwillige Armee. Auch die Schwerpunkte haben sich geändert. Stand damals insbesondere die Verteidigung des eigenen Landes im Vordergrund, sind es heute internationale Einsätze im Verbund der UNO und der NATO, zum Beispiel in Krisen- und Katastrophengebieten, die die Arbeit beim Bund prägen.

Als Soldat sind Sie entweder Soldat auf Zeit oder bekommen den Status des Berufssoldaten, wenn Sie sich freiwillig verpflichten lassen. Wenn Sie sich bewerben, dann tun Sie das nicht nur bei einem Arbeitgeber, sondern im Grunde genommen direkt bei der Bundesrepublik Deutschland.

Dann sind Sie Bundeswehr Wiedereinsteller

Wenn Sie bereits beim Bund gedient haben und dann aus dem Dienst ausgeschieden sind, ist es möglich, dass Sie wieder zurückkommen. Es mag die Frage aufkommen, wieso es Leute gibt, die genau diesen Weg gehen möchten. Wieso sind Sie nicht direkt dort geblieben, wenn es doch der Beruf ist, der Sie am meisten interessiert? Gründe für einen Ausstieg oder eine Pause kann es viele geben. Ein paar davon sind nachfolgend genannt:

Familie

Ein Grund kann die Familie sein. Wenn es zum Beispiel Nachwuchs gibt und Sie durch Ihre Zeit als Soldat wenig zu Hause sein können, kann das schädlich für Ihr Privatleben sein. Eine Pause vom Soldatenleben kann da eine gute Möglichkeit sein, wieder Ruhe und Frieden in den Alltag zu bringen. Ein Angehöriger, der eine besondere Pflege von Ihnen benötigt, kann ebenso eine Auszeit notwendig machen.

Job/Studium

Nicht jeder Karriereweg geht nur geradeaus. Viele Menschen müssen erst einmal ein paar Abzweigungen nehmen, bevor Sie herausfinden, was wirklich zu Ihnen passt. Auch ein Studium kann ein Anlass sein, die Soldatenuniform auszuziehen und sich neuen Zielen zu widmen. Das kann durchaus auch sehr positiv sein. So erweitern Sie nicht nur Ihr Wissen, sondern auch Ihren Horizont.

Bedarf

Hatten Sie womöglich vor, Berufssoldat zu werden, und sind nicht übernommen worden? Es kann durchaus vorkommen, dass es keinen Bedarf für Ihre Position gibt. Dann müssen Sie wohl oder übel akzeptieren, dass Sie erst mal unfreiwillig eine neue Laufbahn einschlagen müssen.

Weiterbildung

Nicht nur ein neuer Job oder ein Studium können Beweggrund für eine Auszeit der Soldatenlaufbahn sein. Vielleicht hatten Sie schon vorher in einem anderen Berufsfeld eine Ausbildung absolviert und gearbeitet und die Chance, sich darin weiterzubilden.

Krankheit

Auch eine Krankheit kann dazu führen, dass Sie nicht einsatzfähig sind und den Dienst zunächst aufgeben müssen. Manchmal ist es gut für den Körper, eine längere Pause von dem üblichen Stress zu haben, um wieder richtig genesen zu können.

Sie sehen, es gibt die verschiedensten Gründe, wieso ein Mensch seine Karriere bei der Bundeswehr pausiert. Genauso gibt es viele Beweggründe, dass jemand wieder in den Dienst zurückkehren möchte. Wenn Sie dazugehören, dann finden Sie sich vielleicht in einer dieser Situationen wieder.

Rückkehrgründe

Sie haben erkannt, dass die Arbeit als Soldat einfach am besten zu Ihnen passt. Manche Aussteiger haben keine Schwierigkeiten damit, sich dem zivilen Leben wieder anzupassen. Für Sie gilt das nicht. Sie vermissen zudem die Kameradschaft und die Abwechslung, die der Beruf mit sich bringt.

Auch für Ihren Arbeitgeber, die Bundeswehr, sind Sie als Wiedereinsteller sehr gefragt. Schließlich bringen Sie bereits Kompetenzen mit, die man bei neuen Anfängern erst noch suchen muss. Sie haben sich bereits in einer Truppe beweisen können und kennen sich in Ihrem Feld gut aus.

In der Regel kommen Sie als Wiedereinsteller für alle Bereiche und Teilstreitkräfte in Frage. Einen großen Bedarf gibt es insbesondere bei IT-Feldwebeln oder Elektrotechnikern. Sollten Sie in Ihrer Pausenzeit eine bestimmte Qualifikation erworben haben, können Sie eventuell in einem höheren Dienstgrad als vorher eingestellt werden. Haben Sie zum Beispiel als Feldwebel ein Medizinstudium abgeschlossen, können Sie vielleicht direkt als Offizier Ihre Laufbahn fortsetzen.

Zurück zur Bundeswehr: Da müssen Sie durch

Sind Sie Rückkehrer, dann können Sie im Normalfall Ihre Karriere als Soldat genau da weiterführen, wo Sie zuletzt aufgehört haben. Dennoch müssen Sie einiges beachten. Sie können nur dann Wiedereinsteller sein, wenn Sie die maximale Verpflichtungsdauer von 25 Jahren für Berufssoldaten noch nicht ausgeschöpft haben. Eine Altersgrenze gibt es offiziell nicht, dennoch werden Sie ab einem Alter von 40 Jahren nochmals durch eine nächsthöhere Behörde geprüft, die Ihren Fall gesondert entscheidet.

Es ist wichtig, zu wissen, dass es für Wiedereinsteller keinen Bonus gibt. Ihre Qualifikation für den Beruf wird genauso geprüft wie von jedem Anfänger. Das bedeutet, dass die üblichen Bewerbungsvoraussetzungen gelten. Dazu zählen eine formelle Bewerbung, ein lückenloser Lebenslauf sowie die Einreichung Ihrer Qualifikationsunterlagen.

Werden diese alle positiv bewertet, bekommen Sie eine Einladung zum Auswahlverfahren. Bewerben Sie sich direkt als Offizier und streben eine Laufbahn als Feldwebel an, dann müssen Sie zudem an einem Assessment-Center in Köln teilnehmen. Dieses ist extra für Führungspositionen ausgelegt. Sind Sie kein Offizier, dann durchlaufen Sie die klassische Auswahlprozedur wie bei Ihrer ersten Bewerbung.

Das Verfahren besteht aus einem Einstellungstest, einem Vorstellungsgespräch sowie aus praktischen Aufgaben wie zum Beispiel eine Sporteignungsprüfung. Danach folgt eine ärztliche Untersuchung und ein psychologischer Test, die Ihre Tauglichkeit beweisen sollen.

Rund 75 Prozent aller Bewerber scheitern an dem Auswahlprozess. Die richtige Vorbereitung ist deshalb umso wichtiger!

Der Eignungstest für Rückkehrer

Viele Bewerber fürchten sich vor allem vor dem schriftlichen und dem sportlichen Eignungstest. Der schriftliche Test läuft nahezu genauso ab wie der Test zu Beginn Ihrer Laufbahn bei der Bundeswehr. Sie werden in unterschiedlichen Bereichen geprüft und sollten eine möglichst gute Punktzahl am Ende erreichen. Themen, die unter anderem abgefragt werden, kommen aus folgenden Kategorien:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Logisches Denken
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Allgemeinbildung
  • Englisch

Wie die Aufgaben aussehen könnten

Im Teilbereich Deutsch wollen die Personaler sehen, dass Sie in der deutschen Sprache gute Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse besitzen. Sie können sich gewählt ausdrücken und verfügen über einen reichen Wortschatz. Ebenso Ihr Textverständnis spielt eine Rolle.

Grundrechenarten, Prozent-, Bruch- und Zinsrechnung sind im Mathematikteil sehr häufige Aufgabenbereiche. Ebenso sollten Sie sich mit dem Dreisatz und auch mit Textaufgaben vertraut machen.

Beim logischen Denken kommen häufig Aufgaben, bei denen Sie zum Beispiel Zahlenreihen fortsetzen müssen oder wo Sie Muster und logische Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen geometrischen Figuren erkennen sollen.

Konzentrationsaufgaben behandeln oftmals sogenannte Merk- oder Schätzaufgaben. Es wird geschaut, wie gut Sie sich auf einen bestimmten Fokus konzentrieren können und dabei den Faden gleichzeitig nicht verlieren.

Beim Teil der Allgemeinbildung kommen die unterschiedlichsten Fragen aus dem aktuellen politischen Zeitgeschehen vor. Aber auch geschichtliches und literarisches Wissen können abgefragt werden.

Englisch ist eine Weltsprache und auch im Berufsalltag eines Soldaten nicht mehr wegzudenken. Durch Einsätze im Ausland ist es immer wichtiger, sich in einer Sprache wie Englisch verständigen zu können. Im Test wird deshalb Ihr Sprachvermögen geprüft.

Bei dem Wiedereinsteller Eignungstest kann es zudem sein, dass Ihnen Fragen gestellt werden, die über die typischen hinausgehen. So könnte man wissen wollen:

Wie sah Ihre bisherige berufliche Laufbahn aus?

Wie sehen die Organisationsstrukturen der Bundeswehr aus?

Die richtige Vorbereitung macht den Unterschied

Wie schon bei Ihrer ersten Bewerbung, sollten Sie sich gut auf das Auswahlverfahren und den Eignungstest bei der Bundeswehr vorbereiten. Für jeden Bereich, der für Sie wichtig wird, gibt es im Folgenden einen kurzen Überblick:

Schriftlicher Eignungstest

Auch wenn Sie den Test schon einmal absolviert haben, sollten Sie sich erneut darauf vorbereiten. Zum einen ist Ihrer womöglich Jahre her und Wissen sollten Sie immer wieder neu auffrischen. Zum anderen können Inhalte verändert worden sein.

Schauen Sie sich Bücher und Fachzeitschriften aus der Bibliothek an und treffen Sie sich mit Gleichgesinnten zum Lernen. Mit Sicherheit haben Sie auch noch Kontakte von früher zu Kameraden, mit denen Sie sich austauschen können. Auch Erfahrungsberichte von anderen sind gut und können helfen, den Umfang und die Aufgabenbreite des Tests besser einzuschätzen.

Im Internet finden Sie außerdem zahlreiche Übungsmöglichkeiten, die Sie kostenfrei nutzen können. Auch auf dieser Seite haben Sie eine große Auswahl an gratis Übungen. Sie können zwischen unterschiedlichsten Themen wählen, zum Beispiel aus den Kategorien Allgemeinwissen, Konzentration, räumliches Denken und anderen. Klicken Sie sich einfach mal durch und schauen Sie, in welchem Bereich Sie Nachholbedarf haben.

Wenn Ihnen das noch nicht genug ist, können Sie auch von dem umfangreicheren Bundeswehr Einstellungstest profitieren. Diesen können Sie direkt auf dieser Seite erwerben. Sie bekommen damit einen Test, der jeden Bereich abdeckt, den Sie zur Vorbereitung brauchen.

Psychologisches Vorstellungsgespräch

Wie bei jedem anderen Vorstellungsgespräch auch, sollten Sie sich für ein paar typische Fragen rüsten, die man Ihnen stellen könnte:

Warum wollen Sie erneut für die Bundeswehr dienen?

„In meiner Abwesenheit habe ich erkannt, dass mir die Kameradschaft einfach fehlt und dass der Beruf als Soldat viel besser zu mir und meinem Leben passt.“

Welche beruflichen Erfahrungen konnten Sie in der Zwischenzeit sammeln?

„Ich habe eine Ausbildung als Bürokaufmann absolviert. Dort konnte ich sehr viel lernen in Bereichen wie Büroorganisation und Kundenmanagement.“

Was hat Sie dazu bewegt, in der Vergangenheit einen anderen Weg zu gehen?

„Ich dachte, es wäre gut, eine Ausbildung in einem soliden Beruf zu haben. Deshalb habe ich der Bundeswehr zunächst den Rücken gekehrt. Ich hatte aber auch damals schon im Kopf, eines Tages vielleicht zurückzukehren.“

Was können Sie mir über die Organisationsstruktur der Bundeswehr erzählen?

„Bei der Bundeswehr gibt es verschiedene Teilstreitkräfte, wie das Heer, die Marine, der Sanitärdienst oder die Luftwaffe. Auch eine Streitkräftebasis gibt es, wo alles organisiert wird. Je nachdem, wo ein Soldat eingesetzt ist, verrichtet er dort seinen Dienst. Auch ein Wechsel ist möglich.“

Welche Auslandseinsätze finden derzeit statt?

„Soldaten sind meines Wissens nach zur Zeit in Europa, Asien und Afrika stationiert und im Einsatz.“

Wieso sollten wir uns für Sie entscheiden?

„Ich bin der richtige Kandidat für Sie, weil ich nicht nur schon langjährige Erfahrungen als Soldat vorweisen kann, sondern auch erweiterte Kenntnisse durch meine Berufsausbildung mitbringe. Diese könnte ich zum Beispiel in Zukunft in der Streitkräftebasis mit einbringen. Auf mich und meine Hilfe können Sie als Arbeitgeber immer zählen.“

Wichtig ist, dass Sie bei jeder Frage authentisch sind und sich nicht nur etwas ausdenken, um den Personaler von sich zu überzeugen. Stehen Sie zu Ihrer Vergangenheit und stellen Sie sich mit ehrlichen Antworten in ein positives Licht.

Sporttest

Beim Sporttest müssen Sie folgende Übungen absolvieren können:

  • Sprinten: in maximal 60 Sekunden 11×10 Meter
  • Klimmhang für 5 Sekunden
  • Fahrradtest mit dem Ergometer 3000 m in max. 6,5 Minuten oder
  • 1000 Meter Laufen in max. 6,5 Minuten
  • der ganze Test muss innerhalb von 90 Minuten abgeschlossen werden

Vorbereiten können Sie sich, indem Sie jede der Disziplinen trainieren. Das können Sie entweder allein oder in einem Team tun. Erfahrungsgemäß ist es besser, wenn man es mindestens zu zweit macht, weil man sich dann gegenseitig anspornen kann.

Sie haben nun alles wichtige erfahren, dass Sie als Bundeswehr Wiedereinsteller brauchen. Sie kennen sich jetzt bestens damit aus, wie ein Bewerbungsverfahren für Personen wie Sie abläuft und was Sie zur Vorbereitung auf den Test tun können. Jetzt liegt es an Ihnen. Fangen Sie noch heute mit dem Training an und schieben Sie es nicht länger auf. Je eher Sie das tun, desto besser stehen Ihre Chancen am Tag der Prüfungen. Viel Erfolg dabei!

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