Mein schriftlicher EinstellungstestMustertests, Prüfungsfragen, Expertentipps … das alles kann man zur Rate ziehen, um sich auf den schriftlichen Einstellungstest vorzubereiten. Letztlich ist in jedem Fall die individuelle Mischung entscheidend für den Lernerfolg bzw. für die Ergebnisse im schriftlichen Einstellungstest. Da viele Beiträge bei uns als Ratgeber konzipiert sind, soll heute einmal ein „Betroffener“ berichten. Ein Auszubildender erzählt in diesem Beitrag seine Geschichte.

Schriftlicher Einstellungstest

Mein schriftlicher Einstellungstest – ein Erfahrungsbericht, Teil 1: Auf dem Weg zum Traumjob

„Ich möchte diesen Part vergleichsweise kurz halten, denn ich weiß, die Wahl des Ausbildungsberufes ist etwas Persönliches und jeder hat seine eigenen Beweggründe. Allerdings möchte ich Ihnen an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten, welche Ausbildung ich nun absolviere und wie ich dazu kam. Eigentlich sollte ich Kfz-Mechatroniker werden. So hätte es sich mein Vater gewünscht, der einst eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker absolviert hat. Doch ich bin kein Schrauber und habe kein Verständnis für die technische Logik mit der ein Auto funktioniert. Nachdem ich dort wo mein Vater arbeitet ein Praktikum absolviert habe, war das auch ganz schnell klar. Ich erklärte ihm dann, dass ich eine branchenähnliche Ausbildung anstrebe – und zwar die zum Automobilkaufmann. Meine guten Noten in Mathematik, Deutsch und Wirtschaft kamen an – und ich bekam nach meiner Bewerbung im Autohaus die Einladung zum schriftlichen Einstellungstest.“

Mein schriftlicher Einstellungstest – ein Erfahrungsbericht, Teil 2: Die Vorbereitungsphase

„Zugegeben, ich hatte Panik, als ich die Einladung in Händen hielt. Ich war schon in der Schule eher der Typ für mündliche Prüfungen und der Gedanke daran, dass ich vor einer Litanei an Fragen sitzen würde, stimmte mich panisch. Da meine Mutter der strukturierte und vernünftige Part bei uns in der Familie ist, brachte sie mich schnell auf den Boden der Tatsachen zurück und erklärte mir, was ich nun zu tun hatte. Lernen, lernen, lernen – so als ginge es um eine Abschlussprüfung.

  1. Im ersten Schritt habe ich mich mit dem Test auseinandergesetzt, den Sie hier erwerben können: Mit diesem „Einstellungstest für alle Berufe“ schlug ich mich quasi einmal quer durch den Gemüsegarten der Einstellungstests und beantwortete 64 Fragen, die in den allermeisten Einstellungstests vorkommen. Schnell erkannte ich das, was sich bereits im Zeugnis zeigte: Ich war gut in Deutsch, Mathematik und Wirtschaft. Doch mein Allgemeinwissen ließ schwer zu wünschen übrig. Unter diesem Link fand ich weitere kostenlose Übungsaufgaben, die ich vor diesem Hintergrund dankend annahm.
  2. Nun war die Zeit gekommen, mich zu fokussieren – und zwar auf den Einstellungstest für Automobilkaufleute. Was mich erwarten würde, erfuhr ich bereits im entsprechenden Ratgeberbeitrag. Da ich die dort gestellten Fragen schnell drauf hatte, schaffte ich mir zusätzlich noch den Übungstest an, der 30 Fragen zum Thema Allgemeinwissen, Mathematik Englisch, Deutsch und visuelles/logisches Denken umfasste.

Mit diesem 2-Schritt-Erfolgsmodell fühlte ich mich gut vorbereitet für den schriftlichen Einstellungstest.

Mein schriftlicher Einstellungstest – ein Erfahrungsbericht, Teil 3: Der schriftliche Einstellungstest

„Als ich im Prüfungsraum ankam, ging es schon los: Ich bekam schweißnasse Hände und zitterte. Als erst der gefühlt immens dicke Fragenkatalog vor mir lag, war erstmal ein totaler Blackout in meinem Kopf. Ich wusste gefühlt nichts mehr. Dann tat ich das, was meine Schwester mir geraten hatte: Ich stellte beide Fußsohlen fest auf den Boden, richtete meinen Oberkörper auf und atmete tief durch. Ich nahm den Stift in die Hand und schlug den Fragenkatalog auf. Da ich mir sehr wohl der Tatsache bewusst war, dass ein schriftlicher Einstellungstest so konzipiert ist, dass er in der Kürze der Zeit gar nicht leistbar ist, suchte ich zuerst nach den Aufgabenbereichen Deutsch, Mathematik und Wirtschaft. Die hatte ich zu meinen Spezialdisziplinen auserkoren und war mir sicher, die Fragen gut und schnell beantworten zu können. Das hat auch funktioniert und die Haken, die ich hinter jede erledigte Aufgabe setzen konnte, halfen mir rein psychologisch betrachtet dabei, nicht in Panik zu verfallen, denn sie zeigten mir, dass ich bereits ein Reihe von Aufgaben erfüllt hatte.

Stück für Stück kämpfte ich mich im Anschluss daran durch die Aufgaben, bei denen ich mich schwerer getan habe. Zum kreativen Denken kam ich dann letztlich nicht mehr wirklich. Das war zwar schade, aber wenn ich derart unter Zeitdruck stehe, dann kann mein Kopf nicht kreativ sein. Ich habe den Prüfungsbogen nach Ablauf der Zeit abgegeben und ging gespannt nach Hause. Ich wusste nicht, wann sich der Betrieb melden würde. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich nach nur drei Wochen zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde.“

Nach meinem schriftlichen Einstellungstest – das Vorstellungsgespräch

„Ich bin zwar keine Quatschbacke, aber in mündlichen Prüfungen fühlte ich mich schon immer wohler wie in schriftlichen Tests. Daher ging ich vergleichsweise entspannt in das Vorstellungsgespräch und habe mir im Vorfeld diese grundlegenden Tipps und Tricks immer wieder vorgesagt:

  • Sprich langsam, auch wenn im Gespräch die Worte manchmal sehr schnell aus dir raussprudeln.
  • Halte deinen Dialekt im Zaum und sprich hochdeutsch.
  • Gib klar strukturierte Antworten auf die dir gestellten Fragen und hole thematisch nicht zu weit aus.

Ich sage Ihnen: Das hat geklappt, obgleich das Gespräch wahrlich eine Herausforderung war, denn der Einstieg war sehr provokant gewählt. Der Personalreferent fragte ich mich, ob ich keine Kreativität besitze oder im Rahmen des schriftlichen Einstellungstests einfach keine Lust hatte, die Fragen dazu zu beantworten. Erst war ich wirklich irritiert. Dann erklärte ich, dass ich durchaus kreativ bin und das regelmäßig bei der Leitung der Jugendgruppe unter Beweis stelle. Im dortigen Sportverein bin ich zudem für den Online-Auftritt verantwortlich, der sich durchaus sehen lassen kann. Zudem erläuterte ich dem Personalreferenten, dass ich meine Kreativität gerne mündlich ausdrücke – zum Beispiel in Verkaufsgesprächen. Das hatte ich bei einem Praktikum bereits unter Beweis stellen können.

Diese mit Beispielen unterlegten Ausführungen kamen an. Woran ich das festmache? Der Personalreferent war fortan wie ausgewechselt. Wir hatte ein wirklich interessantes Gespräch und haben uns wahrlich gut verstanden, als erst das Eis gebrochen war und ich mich nicht von seiner provokanten Eingangsfrage habe aus dem Konzept bringen lassen. Zwei Wochen später rief mich mein Gesprächspartner an und fragte mich, wann ich Zeit hätte meinen Ausbildungsvertrag zu unterschreiben. Ich habe mich wahnsinnig drüber gefreut!“

Einstellungstest für alle Berufe

€22,70Einmalzahlung
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Einstellungstest für alle Berufe (zertifiziert)

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