Wer auch immer behauptet, er hält einen standardisierten Fachwissenstest vor, mit dem Sie üben können, der kann nur ein Schwindler sein. Warum? Das erklären wir Ihnen gerne anhand dieses Beispiels: Beim Fachwissenstest für angehende Bäcker dreht sich eine Frage um die Zutaten, die zwingend ohne Durchbrechung der Kühlkette gelagert werden müssen, um gastronomisch verwertbar zu bleiben. Und der angehende Kraftfahrzeugmechatroniker!? Der muss sicherlich nichts über Kühlketten und Lebensmittel wissen! Dieses Beispiel zeigt Ihnen, dass es gar keinen standardisierten Fachwissenstest geben kann, weil jede Branche ganz individuelle Leistungsanforderungen stellt – und letztlich auch in der Ausbildung vertieft und schärft. Die Folge? Wir haben mit einem Ausbildungsleiter gesprochen, um Ihnen damit einen Eindruck zu vermitteln, was im Fachwissenstest auf dem Prüfstand stehen könnte.

Fachwissenstest

Theorie vs. Praxis

Zur für Sie vielleicht erschreckenden Tatsache, dass es keine vorgefertigte Antwort oder Lösung auf Ihre Suche nach einem Fachwissenstest gibt, rückt nun gleich der zweite Schock: Es gibt den Fachwissenstest sowohl in theoretischer als auch in praktischer Form. Das heißt, dass Sie sowohl via Multiple-Choice-Frageverfahren oder mithilfe von offenen Fragen mit einem theoretischen Fachwissenstest konfrontiert werden könnten. Allerdings könnte man Sie auch zum Praxistest bestellen. Dieser wird häufig als Praktikums- oder Schnupperpraxistag getarnt, bedeutet aber im Grunde nur, dass der potentielle Ausbildungsbetrieb Sie auf Ihre praktischen Fähigkeiten hin prüfen will. Kurz um: Jemand mit zwei linken Händen, wird keinen Erfolg in einem handwerklichen Beruf haben.

Ein Ausbildungsbeauftragter über den Fachwissenstest im Handwerk

„Im Grunde genommen ist allein schon diese Kategorie missverständlich, denn der Friseurberuf ist ebenso ein Handwerk wie etwa der Dachdecker – mit Blick auf das Fachwissen haben diese Berufe jedoch herzlich wenig gemein. Deswegen möchte ich meine Tipps an dieser Stelle etwas globaler halten, damit auch jeder, der hier diesen Beitrag zum Fachwissenstest liest, auch entsprechende Ableitungen selbst treffen kann.

Beim Fachwissenstest möchten Betriebe zweierlei herausfinden: Bei angehenden Azubis geht es darum, im Fachwissenstest zu sehen, ob die jungen Menschen überhaupt das passende Wissen für den jeweiligen Beruf haben. Ein Friseur, der weder kreativ ist, noch Small-Talk halten kann, ist ebenso fehl am Platz wie ein Dachdecker, der nicht schwindelfrei ist – obgleich das keine Art des Wissens ist, sondern eher eine persönliche Veranlagung. Grundsätzlich jedoch soll dieses Beispiel aussagen, dass ein Fachwissenstest für Azubis immer auch klären soll, ob der Azubi für den Job gemacht ist. Hier ist den Ausbildungsbetrieben ihre Verantwortung durchaus bewusst.

Später ist der Fachwissenstest ein wirklicher Fachwissenstest. Wenn ein gelernter Zimmerer keine Aussage zur Sechskantschraube treffen kann, dann hat er wenig in der Ausbildung gelernt oder wenig gearbeitet – beide Fälle sind schlecht in der Praxis. Wenn ein Konstruktionsmechaniker kein gutes Ergebnis im Physik-Test hat, dann wird er es auch in der Praxis entsprechend schwerhaben.

Die Frage, die sich die meisten nun stellen werden ist: Wie bereite ich mich dann auf den Fachwissenstest vor? Wir raten Ihnen, die ausführlich formulierten Ratgeberbeiträge hier zu studieren. Sie lernen dabei die wichtigsten thematischen Schwerpunkte kennen. Ein ganz grundsätzlicher Tipp lautet auch: Schmökern Sie einmal in einem branchenspezifischen Magazin. Das hilft Ihnen, ein Gespür für die Fachterminologie zu bekommen. Verstehen Sie eine Passage nicht, werden Sie weiterrecherchieren. So setzen Sie sich intensiv mit der Branche auseinander. Auch ist ein Praktikum immer sinnvoll und hilfreich, um Fachwissen zu erlangen.

Denjenigen, die sich als Fachkräfte bewerben, sei gesagt: Werfen Sie besser noch einmal einen Blick in ihre Ausbildungsunterlagen. Im Fachwissenstest wird hauptsächlich Basiswissen gefragt, denn wenn die Basis stimmt, kann entsprechend darauf aufgebaut werden.“

Erfolgreich durch den Fachwissenstest – so geht’s!

Wie bereits im Statement des Ausbildungsbeauftragten angedeutet wurde, ist es ein großer Unterschied, ob Sie sich auf eine Ausbildungsstelle bewerben oder auf eine Stelle als Fachkraft. Wie Sie in beiden Fällen erfolgreich durch den Fachwissenstest kommen, zeigt die folgende Tabelle:

Bewerbung auf eine Ausbildungsstelle Bewerbung auf eine Stelle als Fachkraft
  1. Stöbern Sie einmal durch branchenrelevante Foren. Vielleicht finden Sie dort jemanden, der sich vor nicht allzu langer Zeit um dieselbe Ausbildungsstelle bemüht hat. Er kann Ihnen ein wertiger Ansprechpartner sein.
  2. Informieren Sie sich, ob es einen Schnuppertag gibt, an dem Sie mit dem Ausbilder oder den Azubis im Wunsch-Betrieb sprechen können.  Hier können Sie wichtige Informationen erhalten.
  3. Studieren Sie die Informationen zum Unternehmen, zur Branche und zum Ausbildungsberuf sorgfältig und recherchieren Sie nach, wenn sich Unklarheiten ergeben. So erweitern Sie Ihr Wissen sukzessive.
  1. Absolvieren Sie eine Trainingssession anhand Ihrer alten Ausbildungsunterlagen. Je besser diese geführt sind, desto einfacher fällt Ihnen die Wiederholung wichtiger Basics. Natürlich beginnen Sie als Fachkraft nicht von Null, jedoch wird in einem Fachwissenstest grundsätzlich immer allgemeingültiges Fachwissen geprüft. Spezialwissen, dass Sie sich vielleicht bei Ihrem Ausbilder oder Arbeitgeber angeeignet haben, zählt nicht zum grundlegenden Fachwissen.
  2. Studieren Sie die Stelleanzeige bzw. das Anforderungsprofil genau. Wüssten Sie zu jedem Punkt auf der Wunschliste des Betriebes eine Antwort oder ein Praxisbeispiel? Nutzen Sie diese Zusammenstellung der Anforderungen, um sich gezielt vorzubereiten.
  3. Vielleicht finden Sie ja in den Weiten des Internets eine Person, die bereits in Ihrem Wunsch-Betrieb tätig ist. Hier können Sie wertige Informationen erhalten.

Große Angst vor dem Fachwissenstest ist unbegründet

Die Erfahrung hat gezeigt: Nicht der Fachwissenstest ist der Grund, warum Bewerber durchfallen. Sie scheitern viel häufiger am klassischen Einstellungstest – und das muss nicht sein, denn darauf können Sie sich (im Unterschied zum Fachwissenstest) wirklich vorbereiten. Wie das geht, haben Sie bereits in anderen Fachbeiträgen auf dieser Seite erfahren, dennoch möchten wir Ihnen unsere zwei Wege zum Erfolg erläutern:

  1. Sie trainieren mit dem Einstellungstest für alle Berufe. Dieser beinhaltet die 64 wichtigsten Fragen, die in den allermeisten Eignungstests gestellt werden. Das heißt auch, dass Sie sich hiermit bestmöglichst auf viele Eignungstest vorbereiten – und das mit nur einem Test.
  2. Wissen Sie indes ganz genau, welcher Beruf es später einmal werden soll, haben Sie auch die Möglichkeit, sich mit berufsspezifischen Tests vorzubereiten. Die stets aktuelle Liste aller Einstellungstest, die Sie bei uns erwerben können, erhalten Sie hier.

Grundsätzlich gilt: Die Einstellungstest Downloads sollten Sie dann nutzen, wenn Sie sich mit den hier angebotenem Trainingsmaterial gut vorbereitet haben, denn dann haben Sie die Chance sich selbst bzw. Ihr Wissen final auf den Prüfstand zu stellen.

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