Einstellungstest technisches Verständnis

Wer sich einen Beruf in der Technik sucht, muss technisches Verständnis im Blut haben.

Es gibt unzählig viele Dinge, die wir Menschen lernen können. Doch es gibt auch mindestens ebenso viele Dinge, die wir nie wirklich erlernen werden, weil das grundlegende Verständnis für die Thematik im Grunde schon fest verankert sein hätte müssen oder zumindest in der frühesten Kindheit schon antrainiert wurde. Beispiel gefällig? Die meisten Hochleistungssportler trainierten schon in „ihrer“ Sportart, bevor sie beispielsweise regulär zur Schule gingen. Das kann nun bedeuten, dass die Passion für die Sportart schon vergleichsweise früh ausgebildet war oder, dass daran aktiv gearbeitet wurde. Aber vielleicht war es auch die innere Veranlagung, die das Kind förmlich dazu getrieben hat, diesen Sport auszuüben. Um im Beispiel der Berufswahl zu bleiben, ist es durchaus denkbar, dass ein angehender Kfz-Mechatroniker bereits mit seinem Vater an kaputten Autos herumgeschraubt hat. Dann hat sicherlich beides eine Rolle gespielt: Die private Veranlagung durch den Vater und die frühe Ausübung der Tätigkeit. Doch ganz egal, woher es kommt: Das grundlegende technische Verständnis ist Grundlage so vieler Berufe, bei denen der Einstellungstest technisches Verständnis darüber entscheidet, ob ein Azubi den Beruf erlernen kann, dass wir diesen Beitrag nun ganz explizit diesem Einstellungstest technisches Verständnis gewidmet haben.

Einstellungstest technisches Verständnis

Wer muss seine Fähigkeiten im Einstellungstest technisches Verständnis beweisen?

Jeder, der sich beruflich direkt oder indirekt mit der Technik auseinandersetzt, muss sein Können im Einstellungstest technisches Verständnis unter Beweis stellen. Das können einerseits Berufe im Bereich Computer und Elektronik sein oder aber Berufe, die aus dem Bereich der Mechanik stammen, wie etwa der Zerspanungs-, Werkzeug-, Konstruktions- oder Feinwerkmechaniker.  Meist ist der Einstellungstest technisches Verständnis eine Mischung aus der Überprüfung fachspezifischen Wissens sowie Mathematik- und Physikaufgaben. Zum Üben haben wir Ihnen hier einige Aufgaben zur Verfügung gestellt.

Übungsaufgaben für den Einstellungstest technisches Verständnis

  1. Definieren Sie die Fachbegriffe „Lageplan“ und „Flächennutzungsplan“ und erläutern Sie anschließend, wofür diese Pläne gebraucht werden. (Antwort: Der Flächennutzungsplan gibt Auskunft darüber, wie Flächen in einer Stadt genutzt werden (dürfen). Das bedeutet, dass Gebiete als Gewerbe-, Industrie- oder Wohngebiet ausgewiesen werden. Das ist wichtig, um nicht mitten in einem Wohngebiet eine Industrieanlage entstehen zu lassen. Der Lageplan ist im Grunde nur ein ganz kleiner Teil eines großen, umfassenden Bebauungsplanes. Im Detail wird hier beispielsweise ein Grundstück beleuchtet. Dabei wird die Größe des dort stehenden Gebäudes, die Kabel- und Kanalplanung aufgezeigt. Dieser Plan ist ein grundlegender Bestandteil für diejenigen, die beispielsweise am Hausausbau beteiligt sind – wie beispielsweise Techniker, Architekten und Elektriker.)
  2. In welchem Zusammenhang ist die sogenannte „Bruchfestigkeit“ eines Bauteils von Bedeutung? (Antwort: Unter dem Begriff „Bruchfestigkeit“ versteht man im Grunde das Maximale an Gewicht, mit dem auf ein Bauteil eingewirkt werden darf. Bei einer Brücke würde es beispielsweise dann zu Verformungen kommen, wenn der Maximalwert der Bruchfestigkeit überschritten wird.)
  3. Wie erklären Sie einem Laien, dass beim Bau T-Träger verwendet werden und was ist in diesem Zusammenhang unter dem Fachbegriff „Kräftegleichgewicht“ zu verstehen? (Antwort: T-Träger haben eine ganz wichtige Eigenschaft. Sie sind leicht und nicht massiv. So wird Gewicht gespart. In diesem Zusammenhang wird auch der Fachbegriff „Kräftegleichgewicht“ von Bedeutung sein, denn grundsätzlich gilt, dass alle Lasten, die auf ein Bauwerk einwirken, zum Fundament geführt werden. Diese wiederum üben Druck auf den Baugrund aus, der seinerseits ebenso große Kräfte dagegenhalten muss, damit das sogenannte Kräftegleichgewicht entstehen kann. Wäre dies nicht der Fall, würde das Bauwerk langsam, aber sicher im Boden versinken – zumindest bis es auf eine Gegenkraft stößt.)
  4. Wo entstehen Wärmeverluste an Gebäuden? (Antwort: Die meiste Wärme wird beim Heizbetrieb über den Kamin abgegeben. Auch über die Fenster eines Gebäudes geht Wärme verloren. Wände, Dach und Keller sind weitere Verlustquellen, die an einem Gebäude zu bezeichnen sind.)
  5. Welche Unterschiede von Benzin- und Dieselmotoren kennen Sie? (Antwort: Ein Benzinmotor läuft mit dem Ottokraftstoff. Er wird via Fremdzündung gestartet und ist leichter als ein Dieselmotor. Benzin ist teurer in der primären Anschaffung. Ein Dieselmotor wird mit Dieselkraftstoff betrieben. Er wird via Selbstzündung gestartet und ist schwerer als ein Benzinmotor. Diesel ist der billigere Kraftstoff.)
  6. Ein Motor wird unterteilt in Systeme (Baugruppen) und Bauteile. Nennen Sie drei verschiedene Systeme und jeweils zwei Bauteile, die dazugehören. (Antwort: Zum Schmiersystem gehört die Ölwanne und der Filter. Zum Zündsystem gehören der Verteiler und die Zündkerze und zum Kühlsystem gehören der Kühlergrill und der Kühler.)
  7. Wie passt ein Verbrennungsmotor mit einer Dampfmaschine zusammen? (Antwort: Bevor der Verbrennungsmotor erfunden wurde, gab es die Dampfmaschine. Diese funktioniert so, dass der Dampf sich zu einem Vakuum verdichtet und die Maschine so in Bewegung setzt. Der Verbrennungsmotor funktioniert durch eine Explosion im Kolben oder an der Zündkerze – je nachdem mit welcher Kraftstoffvariante der Motor betrieben wird. Die Parallele ist die Verdichtung des Dampfes bei der Dampfmaschine und die Verdichtung des Kraftstoffgemisches beim Verbrennungsmotor.)
  8. Die häufigsten Fertigungstechniken, um Metalle zu bearbeiten, sind das Umformen, das Fügen und das Trennen. Bezeichnen Sie die jeweiligen Einzeltätigkeiten sowie die verwendeten Werkzeuge. (Antwort: Durch Biegen und Gießen können Metalle verformt werden. Zum Biegen braucht man Hammer und Zange, zum Gießen eine Form und einen Ofen. Zum Trennen von Metallen braucht man eine Schere oder eine Säge, um die Metalle zu schneiden oder zu sägen. Zum Fügen von Metallen wird das Schweißgerät oder der Schraubendreher samt Schrauben benötigt. Die Bezeichnung der Tätigkeit lautet dann Schrauben oder Schweißen.)
  9. Welche ganz typischen Eigenschaften sind Metallen zuzuschreiben und in welcher Form werden die allermeisten Metalle abgebaut? (Antwort: Metalle sind geruchslos, magnetisch, verformbar und sie brennen nicht. Stattdessen leiten sie Wärme und fungieren auch als elektrischer Leiter. Abgebaut werden die meisten Metalle als Erze.)
  10. Nennen Sie Beispiele für Schwer-, Leicht- und Eisenmetalle. (Antwort: Silber, Platin und Gold gehören zur Gruppe der Schwermetalle. Aluminium ist ein Leichtmetall und Stahl sowie Eisen gehören zu den Eisenmetallen.)

Bereit für den Ernstfall? Hier finden Sie Einstellungstests zum Trainieren

Nach diesen zehn Übungsfragen haben wir Sie nun hoffentlich inhaltlich auf die Themenkomplexe Technik und Mechanik eingeschworen. Um nun zu prüfen, ob Sie nicht nur im Einstellungstest technisches Verständnis punkten könnten, sondern auch ganz grundsätzlich im Einstellungstest bestehen würden, bieten wir Ihnen hier eine Reihe an Einstellungstests zum Trainieren: Mit dem Einstellungstest für alle Berufe bereiten Sie sich komplexer vor. Doch auch berufsspezifische Trainings halten wir für Sie bereit.

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