Einstellungstests sind heute eine beliebte Maßnahme, um aus einer großen Anzahl an Bewerbern die auszusortieren, die dem Anforderungsprofil eines Unternehmens am ehesten nahe kommen. Der Vorteil: Einstellungstests verlaufen weitestgehend standardisiert, so dass meist sogar mit EDV-Unterstützung ausgewertet werden kann, wer sich erfolgreich durch den Fragenkatalog gekämpft hat. Was dabei der Unterschied zwischen einem Einstellungstest Ausbildung und einem Einstellungstest Festanstellung ist, soll Thema dieses Beitrags sein.

Einstellungstest Ausbildung hier üben

Jens berichtet vom Unterschied seiner beiden Einstellungstests

„Ich hätte das nicht gedacht, aber es gibt einen vergleichsweise großen Unterschied zwischen dem Einstellungstest Ausbildung und dem Einstellungstest Festanstellung. Die Teile, die sich ähneln, sind die Themen Allgemeinwissen, sprachliches Verständnis und Mathematik. Doch der Rest lässt sich in meinen Augen nicht im Entferntesten vergleichen. Als ich mich auf die Ausbildung zum Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistung beworben habe, bestand ein Großteil der Fragen auch darin, mein logisches Denkvermögen sowie meine Geografie-Kenntnisse zu prüfen. Nun, als ich ausgelernt hatte und mich auf eine ausgeschriebene Stelle beworben habe, standen vielmehr meine Fachkenntnisse im Fokus. Ich sollte Kalkulationen erstellen und Dispositionen vornehmen. Eine Aufgabe, die ich bekam, beinhaltete sogar Zoll-Ware, eine andere Aufgabe war ein Reklamationsfall. Ich wurde dahingehend auf den Prüfstand gestellt, dass ich beweisen musste, dass ich nicht nur eine Ausbildung bestanden habe, sondern auch was von meinem Job verstehe – und Anwenderkenntnisse habe.

Alles in allem würde ich sagen, dass dies der grundlegende Unterschied ist: Angehende Azubis werden dahingehend geprüft, ob sie das grundsätzliche Rüstzeug mitbringen, um die Ausbildung gut bestehen zu können. Mein Tipp: Die hier angebotenen Einstellungstest Trainings sind eine sehr gute Vorbereitung und haben mich letztlich auch bestehen lassen. Im Einstellungstest Festanstellung hingegen wurde meine fachliche Expertise abgefragt. Um hier bestehen zu können, hat mir ein Blick in meine alten Berufsschulunterlagen geholfen. Hier habe ich nochmal einige Gesetze und Bestimmungen nachgelesen.“

Von der Groß- und Außenhandelskauffrau zur Vertriebsleitung

„Ich persönlich bin nie davon ausgegangen, später einmal als Führungskraft arbeiten zu können, schließlich hatte ich einen Realschulabschluss und nicht wie viele meiner Nachbarinnen das Abitur und ein abgeschlossenes BWL-Studium. Ich wollte eine solide, zukunftsträchtige Ausbildung machen und diese erfolgreich abschließen. Was im Einstellungstest Ausbildung drankam? Textaufgaben, ein Englischtest und viele Fragen zur Wirtschaft. Ich wurde nach meiner Ausbildung übernommen und habe mich gefreut, eine Stelle im Vertrieb annehmen zu dürfen. Nur wenig später bot man mir die Möglichkeit, bei einem innerbetrieblichen Assessment Center mitzumachen – weil noch ein Platz frei war. Ich fand das damals sehr spannend und war wirklich überrascht, welche Fülle an Einstellungstests es gab. Da ich mich ja ohnehin nicht aktiv beworben hatte, war es für mich ein Training, eine Übung – die allerdings mein berufliches Leben verändern sollte.

Nur drei Tage später wurde ich ins Büro des Geschäftsführers gerufen. Ich hatte richtig Bammel, war mir aber keiner Schuld bewusst. Er teilte mir mit, dass ich herausragende Leistungen im Assessment Center gezeigt hätte. Dann bot er mir an, Vertriebs-Trainee zu werden, mit der Option, anschließend die Vertriebsleitung zu übernehmen. Knapp zwei Jahre später bin ich nun genau auf diesem Posten gelandet. Zum Vergleich der Einstellungstests würde ich sagen: Im Einstellungstest Ausbildung geht’s um gute schulische Qualifikationen bzw. grundsätzliches Wissen. Im Assessment Center ging es um Berufspraxis und Persönlichkeit.“

Der Personalreferent bestätigt: Im Einstellungstest Ausbildung geht’s um das passende Rüstzeug

Vieles kann ein Personalreferent mit Blick auf die Bewerbungsunterlagen sehen. Wenn sich also jemand für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin bewirbt und in Englisch, Französisch und Spanisch nur 4er hat, würde er dieser Bewerberin wohl absagen. Wie aber soll ein Personalreferent mit Blick auf ein Zeugnis mit Ziffernoten sagen, ob der Bewerber ein gutes Allgemeinwissen hat – oder sich nur gründlich in den Lernfächern vorbereitet und anschließend wieder alles vergisst. Wie soll der Personalreferent prüfen, wie es um die Merkfähigkeiten eines Bewerbers bestellt ist – außer im Einstellungstest. Der Personalreferent bringt diese Beispiele so auf den Punkt: „Der Einstellungstest Ausbildung hilft mir dabei, die kognitive und soziale Grundlage des Bewerbers zu erfassen. Das hilft mir insofern, als dass ich so besser abschätzen kann, ob er eine Chance hat, die Ausbildung, auf die er sich bewirbt, auch erfolgreich zu bestehen.“

Beim Einstellungstest Festanstellung ist der Ansatz ein ganz anderer. Hierbei geht es um fachliche und praktische Kenntnisse. Und das bedeutet, dass ein Bewerber mehr als nur eine gute Allgemeinbildung haben muss, um die Stelle zu ergattern. „Um sich etwas vom theoretischen Konstrukt des Einstellungstests zu lösen, setzen immer mehr Betriebe auf Assessment Center, die stärker praktisch ausgerichtet sind und mit Hilfe von Rollenspielen, Übungen, Präsentationen und Diskussionen die praktische Kompetenz der Bewerber aufzeigen sollen. Das Äquivalent im handwerklichen Bereich ist übrigens der Probearbeitstag, der hier angemessener erscheint, als der Businessansatz im Assessment Center“, erklärt der Personalreferent.

Die Vorbereitung auf den Einstellungstest Ausbildung und den Job-Einstellungstest

Die Basics sind überall gleich: Es geht darum, sich im Allgemeinwissen, in Deutsch, Mathematik und diversen Denkansätzen zu beweisen, die – berufs- und branchenbedingt – einmal einen stärkeren Fokus auf das logische Denken legen oder auf andere Schwerpunkte. ABER: Personalreferenten berichten – ebenso wie Betroffene selbst – davon, dass die Praxiskenntnisse mit Blick auf den Einstellungstest Festanstellung einen größeren Stellenwert einnehmen. Das heißt, dass von ausgelernten Fachkräften auch tendenziell mehr erwartet wird als die reine Theorie.

Die rein theoretische Vorbereitung funktioniert mit den hier erwerbbaren Einstellungstests sehr gut. Eine Quote von 91 Prozent zeigt den Erfolg, den diejenigen haben, die mit den hier verfügbaren Übungsmaterialien trainieren. Für die praktische Vorbereitung ist die Unterstützung durch einen Sparring-Partner in jedem Fall von Vorteil. Wer eine Präsentation einübt, eine Diskussion trainiert oder eine andere Übung mit Praxisbezug durchführt, muss sich Feedback dazu einholen. Idealerweise hilft hier ein Familienmitglied oder ein guter Freund aus. Alternativ können Sie auch Ihre praktischen Übungen via Handy als Video aufzeichnen. Sehen Sie sich das Video anschließend an und achten Sie auf Gestik, Mimik, Sprache und Ihre Körperhaltung. Nur so können Sie herausfinden, ob Sie auch praktisch im Einstellungstest bestehen könnten.

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